Like us

Spottpreis: Donald Trump räumt bei Goldener Himbeere ab

Goldene Himbeere
"Holmes & Watson" räumte bei der diesjährigen Verleihung der Goldenen Himbeere ab - dicht gefolgt von US-Präsident Donald Trump.

Bevor am Sonntag der wichtigste Filmpreis der Welt, der Oscar, verliehen wird, wurde in Hollywood noch schnell das Schlimmste gefeiert, was die Filmbranche 2018 zu bieten hatte: Zum 39. Mal wurde die Goldene Himbeere vergeben. Spitzenreiter in diesem Jahr: "Holmes & Watson". Die Komödie mit Will Ferrell und John C. Reilly wurde zum "Schlechtesten Film" gekürt. Reilly wurde zudem als "Schlechtester Nebendarsteller" ausgezeichnet, und auch Regisseur Etan Cohen bekam die ungeliebte Beere für die "Schlechteste Regie". Außerdem wurde "Holmes & Watson" auch noch zum "Schlechtesten Remake" ernannt.

Die Überraschung des Abends war allerdings der Preisträger des Awards als "Schlechtester Schauspieler". Der ging nämlich an Donald Trump, obwohl der US-Präsident in den vergangenen Jahren in gar keinem Film zu sehen war. Für seine unfreiwilligen Auftritte in den Dokus "Fahrenheit 11/9" und "Death of a Nation" wurde er in dieser Kategorie gleich doppelt "ausgezeichnet". Seine Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway bekam ebenfalls eine Himbeere für "Fahrenheit 11/9", als "Schlechteste Nebendarstellerin". Zusätzlich wurden Trump und Conway noch zum "Schlechtestes Leinwandpaar" gekürt.

Für das "Schlechteste Drehbuch" nahm der Kino-Hit "Fifty Shades of Grey - Befreite Lust" die Goldene Himbeere mit nach Hause. Melissa McCarthy erhielt ebenfalls einen doppelten Spottpreis: Sie wurde zur "Schlechtesten Schauspielerin" für "The Happytime Murders" und "How To Party With Mom" ernannt. Doch die 48-Jährige hatte Glück: Da sie für ihre Leistung als Lee Israel in "Can You Ever Forgive Me" als "Beste Hauptdarstellerin" für einen Oscar nominiert ist, bekam sie auch den Himbeeren-Erlöser-Preis.