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Nach Marvel-Rausschmiss: James Gunn wechselt die Fronten

Wenn Marvel nicht will, schlägt eben DC Comics zu: Ex-"Guardians of the Galaxy"-Regisseur James Gunn widmet sich nun einer anderen Antihelden-Truppe.

Drei Monate, nachdem er von Marvel und Disney entlassen wurde, hat James Gunn ein neues Filmprojekt: Warner und DC Comics engagierten den US-Amerikaner nun, um das Drehbuch zu "Suicide Squad 2" zu verfassen. Dass Gunn es später selbst verfilmen wird, gilt "The Wrap" zufolge als durchaus wahrscheinlich.

James Gunn war im Juli bei Disney in Ungnade gefallen, nachdem ein Alt-Right-Blogger Jahre alte, anstößige Tweets des Regisseurs ausgegraben und eine Kampagne gegen ihn gestartet hatte. Zahlreiche Kollegen und der komplette Hauptcast seiner "Guardians of the Galaxy"-Filme stellten sich hinter Gunn und forderten seine Wiedereinstellung als Regisseur des dritten Teils. Dass das Studio sich nicht erweichen ließ, war besonders Drax-Darsteller Dave Bautista sauer aufgestoßen. Er stellte infrage, ob er in "Guardians of the Galaxy Vol. 3" überhaupt noch mitspielen werde. Inzwischen liebäugelt er sogar öffentlich damit, Gunn ins DC-Comicfilm-Universum zu folgen: "Wo kann ich unterschreiben?", kommentierte Bautista via Twitter die Nachricht über Gunns Wechsel.

Wann James Gunns Mission für die Antihelden-Truppe um Harley Quinn (Margot Robbie), Joker (Jared Leto) und Deadshot (Will Smith) in die Kinos kommen soll, ist noch nicht bekannt. Das Gleiche gilt für Disneys "Guardians of the Galaxy Vol. 3": Bislang konnte das Studio noch keinen neuen Regisseur finden.