30.11.2025 von SWYRL
Eigentlich hatten die Reimanns ihr Traumhaus auf Barbados bereits abgesagt. Doch dann kamen Konny und Manu erneut ins Überlegen. Während Konny am Ende vollends überzeugt war, kamen Manu doch noch Zweifel an der vermeintlichen "Bauruine" ...
Bye bye, Hawaii - hallo Barbados: Konny und Manu Reimann lassen ihr von eigener Hand geschaffenes Paradies hinter sich. In die Karibikinsel hatte sich das Auswandererpaar direkt verliebt. Einziges Problem: Die Immobiliensuche auf Barbados gestaltete sich gelinde gesagt kompliziert.
Dabei hatten sich die Reimanns rasch auf eine riesige Plantagenvilla festgelegt. Doch mit den Eigentümern und den Maklern gab es einzig Scherereien und Terminabsagen. Erst nach viel Hin und Her kamen die Reimanns noch zu einem zweiten Besichtigungstermin. Das Filmteam war in der jüngsten Folge von "Willkommen bei den Reimanns" (sonntags, 20.15 Uhr, Kabel Eins) aber nicht erwünscht. "Der wollte uns nur pushen, dass wir den Vertrag unterschreiben", munkelte Konny.
Bei seiner genauen Überprüfung - schließlich heimlich per Handy mitgefilmt - ließ er sich aber nicht aus der Ruhe bringen. "Da kannst du durch das Dach durchschauen", inspizierte der 70-Jährige die Wasserschäden im Untergeschoss mit Argusaugen. Manu befiel auch deswegen eine gewisse Skepsis: "Konny weiß genau, was er reparieren kann." Ihr Ehemann schien da entspannter zu sein und kommentierte neckisch: "Sie traut mir scheinbar nicht zu, dass ich das Dach reparieren kann."
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In der Küche spricht Konny ein Machtwort: "Wir reißen den ganzen Kram raus!"
Weniger harmonisch ging es in einem der XXL-Badezimmer zu. Manu flitzte durch den Raum und träumte von Doppelwaschbecken, großer Dusche und einer frei stehenden Badewanne. Konny grummelte dagegen, er brauche diese Badewanne nicht. Ähnlich uneinig waren sich die Auswanderer in der Küche. "Find ich doof", hatte Konny schon zuvor im Küchenstudio Manus Vorstellungen abgekanzelt. "Die Idee, die Manu hat, kostet wahrscheinlich dreimal so viel", plädierte er nun für eine "funktionale" Bauweise.
"Ich habe Fantasie, ich kann gut designen", ließ sich Manu nicht von ihren Vorstellungen abbringen. "Ich hol dich auf den Boden", entgegnete Konny, woraufhin sich ein rhetorisches Ping-Pong abspielte, das Louis de Funès stolz gemacht hätte: "Nein" - "Doch" - "Nein" - "Doch". Nur das erlösende "Oh" fehlte ... Als Manu dann auch noch vorschlug, einen "Profi" für die Küchenplanung hinzuzuziehen, wurde es Konny endgültig zu bunt - und er sprach ein Machtwort: "Nein, wir reißen den ganzen Kram raus!"
Manu zögert bei Hauskauf, Konny drängt: "Gib mir endlich eine Antwort"
Uneingeschränkte Begeisterung teilten die Reimanns dann aber, als sie sich im Keller-Labyrinth aus alten Gewölben verloren. "Hier könnte es die geilste Kellerbar werden, die es gibt", staunte Konny. Auch Manu war "hin und weg" und malte sich einen Partyraum aus. "Zusammen geht das überhaupt nicht", intervenierte Konny lediglich energisch, als Manu vorschlug, die Männer- und Frauenkneipe in einem Raum zu machen.
Nach vier Stunden hatten die Reimanns alles genauestens unter die Lupe genommen. Stellte sich "nur" noch eine Frage: Würden die Reimanns das Anwesen samt Haupthaus mit über 1.000 Quadratmeter, Nebengebäude mit zusätzlichen 700 Quadratmetern und einem riesigen Garten wirklich kaufen?
"Ich habe immer nur das eine Wort vor mir: Bauruine", zögerte Manu die Entscheidung aufgrund des hohen Sanierungsbedarfes hinaus. "Gib mir endlich eine Antwort!", drängelte Konny. "Ich will das Haus unbedingt haben, das wird unser neues Zuhause." Als Manu dann endlich einwilligte, freute sich ihr Gatte wie ein Kind: "Jetzt wird richtig gebaut!"



