13.02.2026 von SWYRL/Eric Leimann
In der ersten Staffel der Thrillerserie "Vigil" mussten zwei Ermittlerinnen einen verzwickten Fall in einem Atom-U-Boot lösen. Auch in Staffel zwei bewegen sie sich unter Militärs und Agenten, nur das Boot fehlt. Diesmal geht es um Kampfdrohnen und die Manipulation von Kriegsgerät.
Eine Serie wie "Vigil" läuft normalerweise nicht im Free-TV, sondern bei kostenpflichtigen Streamern - sollte man meinen. Doch auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen produziert nach wie vor erfolgreiche und moderne "Leuchtturmserien", so wie beispielsweise die BBC 2021 mit "Vigil". Der U-Boot-Thriller sorgte für Zuschauerzahlen im zweistelligen Millionenbereich und geriet zum erfolgreichsten BBC-Drama der letzten Jahre. Dazu wurde "Vigil" vom einflussreichen "Guardian" zu einer der besten Serien des Jahres 2021 gewählt. Folgerichtig gab es nach dem Triumph eine Fortsetzung: Die zweite Staffel "Vigil - Tödliche Drohnen", erschienen 2023, wird nun im ZDF wiederholt.
In "Vigil - Tödliche Drohnen" ermitteln die Polizistinnen Amy Silva (Suranne Jones) und Kirsten Longacre (Rose Leslie) abermals unter Militärs einer schottischen Basis, doch diesmal sollen sie ohne U-Boot auskommen. Stattdessen ist Ausgangspunkt des Plots eine fehlgeschlagene Militärübung mit Kampfdrohnen, bei der sieben Menschen getötet werden. Hat jemand das teuflische Kriegsgerät manipuliert?
Es ist natürlich ein Problem, dass der größte Star und Namensgeber der Serie, das Atom-U-Boot "Vigil", in dieser zweiten Staffel quasi untergetaucht ist. Staffel eins lebte ein gutes Stück weit von der typischen Enge, Klaustrophobie und Unausweichlichkeit des U-Boot-Filmgenres. Trotzdem kann man Autor Tom Edge - er schrieb Renée Zellwegers Oscar-Film "Judy" - verstehen, dass er sich mit seiner zweiten "Vigil"-Erzählung ein Stück weit vom Modell des ersten Sechsteilers entfernen wollte. Statt Tauchfahrten gibt es diesmal also Drohnenflüge und Erzählungen rund ums "indirekte" Töten und die Manipulation ferngesteuerter Waffenarsenale.
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Rose Leslie war während der Dreharbeiten sichtbar schwanger
Immerhin können sich Edge und sein Regisseur Andy De Emmony wiederum auf die Qualität und Chemie ihrer Hauptdarstellerinnen verlassen: Suranne Jones ("Scott & Bailey") und Kit Harringtons Ehefrau Rose Leslie funktionieren wieder als spannendes Ermittlerinnen-Duo. Leslie, die in der Rolle diesmal schwanger ist, war während der Dreharbeiten tatsächlich in freudiger Erwartung. Das zweite Kind der beiden seit 2018 verheirateten "Game of Thrones"-Stars, eine Tochter nach dem 2021 geborenen Sohn, kam im Juli 2023 zur Welt.
Das ZDF zeigt je zwei der sechs knapp einstündigen Folgen immer sonntags am späten Abend. Weiter geht es am Sonntag, 22. Februar, ab 23.15 Uhr, und am Sonntag, 1. März, ab 22.15 Uhr.



