13.02.2026 von SWYRL
Ist Freitag, der 13., ein Pechtag? Judith Rakers hält nicht viel von diesem Aberglauben, erklärt sie in einer neuen Folge ihres Podcasts. Noch weniger hält sie allerdings von Geböller an Silvester, wie sie mit einer emotionalen Geschichte verdeutlicht.
"Bist du abergläubisch?", fragt Judith Rakers (50) zu Beginn der neuesten Folge von "Baborie & Rakers" - immerhin ist an diesem Tag Freitag, der 13. Sie selbst, erklärt die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin, sei "gar nicht abergläubisch". Ganz anders sieht es da bei ihrem "3nach9"-Kollegen Giovanni di Lorenzo (66) aus, verrät sie: "Der ist sehr abergläubisch - sagt er zumindest immer." Sie schmunzelt: "Vielleicht ist das auch so ein bisschen kokettieren, ich weiß es nicht."
Auch Podcast-Kollegin Ariana Baborie (38) ist "sehr abergläubisch", wie diese zugibt. Freitag, den 13., verstehe sie jedoch dank eines Horoskops als Glückstag, erklärt die 38-Jährige. "Da sieht man mal wieder, was Konditionierung ja alles ausmacht", überlegt Rakers. Sie sieht das kritisch: "Ich finde das auch blöd, wenn man sich irgendwie von solchen Tagen dann, ich sag mal, runterziehen lässt. Weil, das ist dann ja ein Tag, wo man die ganze Zeit 'alert' ist, dass jetzt irgendwas, wenn man dran glaubt, dass jetzt irgendwas Schlimmes passiert." Und sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, fühle man sich nur bestätigt, erklärt die Moderatorin weiter. Sie sei daher "sehr, sehr froh, dass ich diese Konditionierung nicht habe".
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Judith Rakers spricht sich gegen "Geknall und Geböllere" aus
Bei einem Gespräch über Freitag, den 13., und Aberglauben werden unweigerlich auch Katzen zum Thema, was Rakers wiederum zu einer zunächst weniger erfreulichen Geschichte bringt: An Neujahr sei eine der Katzen ihrer Eltern weggelaufen. Das laute Knallen der Böller habe das blinde Tier so panisch gemacht, dass sie trotz Absicherungen aus dem Haus gelangte und insgesamt sechs Wochen in eisiger Kälte verschwunden blieb.
"Mein Vater war fix und fertig, meine Stiefmutter, wir, weil wir uns immer vorgestellt haben, wie dieses arme Tier im Wald rumirrt", erinnert sich die 50-Jährige. "Jetzt ist sie wieder da und sie kam in so einem schlechten Zustand, dass wir nicht wussten, ob sie es überlebt." Mittlerweile "hat sie sich aber berappelt", können Rakers und ihre Familie aufatmen.
Die Moderatorin brachte all das zum Nachdenken. Auch sie habe lange gedacht, die Tiere "werden es überleben", gibt sie mit Blick auf die Feuerwerke an Silvester zu. "Aber diese Katze und dieses Ereignis haben mir gezeigt, dass es eben für einige Tiere wirklich lebensbedrohlich sein kann, was da passiert." Man solle das "mit diesem Geknall und Geböllere" ein bisschen einschränken, findet Rakers.



