"Das! Rote Sofa"

"Große Fluktuation auf den Hotelfluren": Heiner Lauterbach blickt auf Party-Exzesse zurück

23.02.2026 von SWYRL

In der NDR-Sendung "Das! Rote Sofa" hat Schauspieler Heiner Lauterbach über ausschweifende Partys und den Wandel in der Filmbranche gesprochen. So wild wie damals werde laut dem 72-Jährigen heutzutage nicht mehr gefeiert.

Heiner Lauterbach gehört zu den bekanntesten Schauspielern der deutschen Filmszene. Mittlerweile ist der gebürtige Kölner 72 Jahre alt. Vor der Kamera steht er aber noch heute. So ist er ab 26. Februar im neuen Kinofilm "Ein fast perfekter Antrag" mit Iris Berben zu sehen.

Lauterbach kann auf eine jahrzehntelange Karriere zurückblicken, die jedoch auch ihre "wilden Zeiten" hatte. Darüber hat der Schauspieler nun in der NDR-Sendung "Das! Rote Sofa" mit Moderator Hinnerk Baumgarten gesprochen. Dieser hakte bei seinem Gast nach: "Es ist ja kein Geheimnis, dass du auch einmal relativ viel getrunken hast." Mittlerweile ist Lauterbach seit Jahren "clean". Baumgarten wollte wissen: "Wie viel Motivation gehört dazu, um da selber weiter dranzubleiben?" Lauterbach stellte klar: "Man muss zunächst mal aufhören, das ist das größere Problem."

Ihm habe seine Frau Viktoria "sehr geholfen". Der Schauspieler führte aus: "Sie ist sehr stur und sehr streng und konsequent, wenn sie so etwas durchziehen will." Zwar müsse man als Betroffener auch selbst etwas ändern wollen, dennoch habe seine Frau eine zentrale Rolle bei seinem Lebenswandel gespielt.

Wie Lauterbach erklärte, habe sie ihm "ein Ziel vor Augen gesetzt": "Wir wollten gemeinsam eine Familie gründen, mit Kindern und so." Dieses Ziel habe ihm geholfen, dranzubleiben. "Du brauchst etwas, an das du dich klammern kannst, für was du das machst. Für einen selber macht man das kaum."

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Filmteam war für Heiner Lauterbach früher "eine Kontaktbörse"

"Wir haben schon wahnsinnig viel gefeiert", gestand Lauterbach. Heutzutage seien die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler anders eingestellt, wie er beobachte: "Wenn ich meine jungen Kollegen sehe, wie stringent die ihre Karriere verfolgen, wie gradlinig sie ihren Weg gehen und wie diszipliniert. Das war natürlich bei uns komplett anders."

Die ausschweifenden Partys hatten damals auch ihre Folgen. So berichtet Lauterbach schmunzelnd: "Da waren große Fluktuationen auf den Hotelfluren, nachts." Heute sei dies anders: "Man kriegt kaum noch mit, dass da irgendjemand was mit irgendeinem anfängt, in so einem Filmteam", erklärte er und schob hinterher: "Das war bei uns wie eine Kontaktbörse früher."

Auch der Alkoholkonsum sei seiner Meinung nach in der Branche deutlich zurückgegangen. Er trauere dem nicht nach, so betonte Lauterbach: "Es war wilder, aber ob das besser war, weiß ich nicht." Der 72-Jährige betont: "Man muss natürlich sehen, dass man auch ein bisschen Spaß hat im Leben". Mit Alkohol oder Drogen müsse dies jedoch nichts zu tun haben. "Lachen ist immer schön", fasste es Lauterbach zusammen.

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