25.03.2026 von SWYRL
Die quirlige Welpen-Dame Nika soll bei Nicole und ihrem Sohn Henry ein neues Zuhause finden. Während Nicole nach wenigen Wochen von dem neuen Zusammenleben als Familie schwärmt, sieht Hunde-Experte Martin Rütter das bei "Die Welpen kommen - mit Martin Rütter" deutlich skeptischer.
Gerade einmal acht Wochen ist die katalanische Schäferhündin Nika alt, als sie sich gemeinsam mit Nicole im Auto auf den Weg in ihr neues Zuhause macht. In Isernhagen soll die kleine Hündin bei der alleinerziehenden Mutter und ihrem siebenjährigen Sohn Henry eine neue Familie finden. Doch schon bei der Autofahrt wird deutlich: Nika ist ein echter Wirbelwind - und steckt voller Energie.
"Ich habe hier und da ein bisschen Zweifel", gesteht Hundetrainer Martin Rütter im VOX-Format "Die Welpen kommen" (dienstags, 20,15 Uhr). Der Experte sei sich unsicher, ob die Welpen-Dame "die richtige Rasse" für die Familie ist. Deutlich zuversichtlicher zeigt sich da Mama Nicole. Nach dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Nika und ihrem Sohn Henry schwärmt Nicole von dem neuen tierischen Familienzuwachs: "Perfekt, genau so habe ich mir das vorgestellt."
Auf die kleine Familie kommen in den folgenden Wochen jedoch auch einige Herausforderungen zu. Nika muss lernen, an der Leine zu gehen, stubenrein zu werden und ihre scheinbar unerschöpfliche Energie unter Kontrolle zu halten. Das gelingt vor allem beim Spielen mit dem siebenjährigen Henry nicht immer.
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Martin Rütter warnt: "Das macht natürlich überhaupt keinen Sinn"
Nach den ersten Wochen weiß Mutter Nicole: "Die kann richtig aufdrehen. Die hat eine ziemlich kurze Zündschnur." Das musste auch Sohn Henry bereits schmerzlich feststellen. Denn beim Herumtoben im Freien kam es immer wieder dazu, dass Nika dem Siebenjährigen in die Beine zwickte. Ein Verhalten, das laut Martin Rütter zwar "rassetypisch" sei, jedoch schleunigst abtrainiert werden müsse. "Da muss man jetzt wirklich Trainings-technisch eingreifen, sonst ist das langfristig ein Problem", macht Rütter deutlich.
Nicole erklärt, sie löse das Problem, indem sie Henry zu sich rufe und Welpe Nika dann in die Seite kneife. Eine Erziehungsmethode, mit welcher der Experte wenig anfangen kann: "Das macht natürlich exakt überhaupt keinen Sinn", erklärt Rütter geradeaus.
Eine Hundetrainerin soll Abhilfe schaffen. Doch auch, nachdem die Familie dort wertvolle Tipps erhalten hat, sieht Martin Rütter Verbesserungsbedarf. "Nicole muss das ernster betreiben (...) Das wird nach hinten losgehen!", warnt er. "Trainings-technisch" habe Rütter "hier totale Zweifel".
Welpin Nika bereitet Hundetrainer Martin Rütter Sorgen
Und ein anderes Thema bereitet Rütter noch mehr Sorgen. Denn während Nika im Umgang mit Henry und auf Spaziergängen in vertrauter Umgebung in den folgenden Wochen immer weiter aufblüht, bereitet ihr das städtische Umfeld große Probleme. Beim Besuch in einer Eisdiele wirkt die Hündin sichtlich angespannt.
Rütter erkennt eine eingeklemmte Rute, einen runden Rücken sowie starkes Hecheln. Er merkt an, dass der Welpe mit der Situation "echt noch überfordert" sei und mahnt: "Ich muss wirklich noch einmal warnen, das muss man jetzt und zeitnah mit ihr trainieren." Der Experte erklärt betroffen: "Wenn man jetzt Nika da stehen sieht, mache ich mir Sorgen."
An anderer Stelle läuft es dagegen schon deutlich besser. Die anfänglichen Zwischenfälle zwischen Henry und Nika sind Vergangenheit und die junge Hündin höre laut Mutter Nicole mittlerweile immerhin in "99 Prozent der Fälle". Beim gemeinsamen Camping-Urlaub toben Henry und Nika ausgelassen über den Strand. Ein Anblick, der auch dem Hundetrainer gefällt: "Das hat sich wirklich schön entwickelt", merkt er an.
Die Hündin scheint sich nach den erste Monaten in der neuen Familie wohlzufühlen. Ein letzter Funken Skepsis bleibt bei Hundetrainer Martin Rütter jedoch bestehen: "Das Einzige, was mir wirklich Sorgen macht, ist, dass die im städtischen Umfeld noch so verunsichert ist", betont er erneut. Der Experte wünscht sich mehr Konsequenz bei der Erziehung mit der jungen Schäferhündin, betont aber im gleichen Atemzug: "Ansonsten war das ganz offensichtlich eine richtige Entscheidung."


