Kritik für Auftritt

"Sagt eigentlich alles": Sängerin Marina Marx nach heftigem Sturz im ZDF-"Fernsehgarten" verspottet

11.06.2026 von SWYRL/Gianluca Reucher

Marina Marx hat nach ihrem Sturz im ZDF-"Fernsehgarten" viel Spott und Häme einstecken müssen. Jetzt äußert sich die Sängerin selbst.

Marina Marx wehrt sich gegen den Spott. Als sie am Sonntag, 7. Juni, im ZDF-"Fernsehgarten" gemeinsam mit Nino de Angelo auftrat, kam es zu einem heftigen Sturz. Die Sängerin übersah beim Song "Bella Italia è amore" eine Lücke neben der Bühne und fiel hinein. Der Unfall war auch im TV zu sehen. Allerdings: Währenddessen lief das Playback weiter, wofür es anschließend Kritik von den Fans hagelte.

"Oh, Playback, fällt ja gar nicht auf", spottete beispielsweise ein User auf X. Ein anderer meinte: "Playback im Fernsehgarten? Wem kann man heute noch trauen?" Auch auf Marx' Instagram-Account sind einige hämische Kommentare zu lesen. Gegen diese setzt sich die Sängerin nun zur Wehr.

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"Vielleicht dürfen wir dabei trotzdem die Menschlichkeit nicht vergessen"

Zu den Playback-Vorwürfen rechtfertigt sie sich auf Instagram: "Ja, im Fernsehen werden Auftritte teilweise mit Playback oder Halbplayback, manchmal auch live umgesetzt. Das ist kein Geheimnis und auch keine Entscheidung, die einzelne Künstler allein treffen." Dahinter würden nämlich technische, organisatorische und produktionelle Abläufe stecken, "die für Zuschauer oft gar nicht sichtbar sind".

Zudem irritiere sie, dass nach ihrem Sturz zuerst Reaktionen auf das Playback kommen würden, statt die Frage nach ihrem Wohlbefinden. Die Musikerin meint, dass über vieles diskutiert werden könne, "aber vielleicht dürfen wir dabei trotzdem die Menschlichkeit nicht vergessen". Und weiter: "Manche haben darüber diskutiert, ob ich live gesungen habe. Die Menschen, die mir wichtig sind, haben gefragt, ob ich noch laufen kann. Das sagt eigentlich alles."

Marina Marx erzählt auf Instagram auch, dass sie nach ihrem Sturz "einen riesigen blauen Fleck am Arm" habe. Sie fügt hinzu: "Mein Arm wird komplett blau und mir ist noch etwas schwummrig." Nachdem das Adrenalin nachgelassen habe, seien schließlich die Schmerzen gekommen. Daher bedankt sie sich bei all den Menschen, die zuerst gefragt haben, ob es ihr gut geht. Dadurch habe sie sich "nach diesem Schreckmoment nicht allein gefühlt".

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