Natalie Geisenberger
Sie hat 2023 ihre Karriere beendet, wird aber die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo trotzdem erleben - als TV-Expertin: Rennrodlerin Natalie Geisenberger ist die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin der Geschichte. In der Galerie zeigen wir weitere deutsche Athletinnen und Athleten, die bei olympischen Winterspielen Geschichte schrieben ...
© Adam Pretty/Getty ImagesUschi Disl
Sie war einer der Hauptgründe für den Biathlon-Boom in den 90er-Jahren: Uschi Disl ist mit neun olympischen Medaillen, darunter zwei goldene in der Staffel, eine der erfolgreichsten Biathletinnen aller Zeiten. Ihre Karriere erstreckte sich über fünf Olympische Winterspiele von 1992 bis 2006.
© Agence Zoom / Getty ImagesSven Fischer
Sven Fischer, einer der besten Biathleten seiner Zeit, gewann vier olympische Goldmedaillen zwischen 1994 und 2006. Seine herausragende Kombination aus Schnelllauf und Schießgenauigkeit machten ihn zu einem Aushängeschild des deutschen Biathlons und zu einem Vorbild für viele Nachwuchssportler.
© Jed Jacobsohn / Getty ImagesNatalie Geisenberger
2022 bei den Spielen in Peking löste sie Claudia Pechstein als erfolgreichste deutsche Winterolympionikin der Geschichte ab: Keine Athletin, kein Athlet holte mehr Medaillen bei Olympia als Rennrordlerin Natalie Geisenberger, die sechs olympische Gold- und eine Bronzemedaille gewann.
© Julian Finney/Getty ImagesHilde Gerg
Ihre Vielseitigkeit und ihr mutiger Fahrstil machten sie zur erfolgreichsten deutschen Skirennläuferin ihrer Generation: Hilde Gerg gewann 1998 in Nagano olympisches Gold im Slalom und Bronze in der Kombination.
© Gary M Prior / Allsport / Getty ImagesRicco Groß
Ricco Groß, einer der erfolgreichsten Biathleten Deutschlands, gewann insgesamt acht olympische Medaillen, darunter vier goldene zwischen 1992 und 2006. Seit vielen Jahren gibt er inzwischen sein Wissen weiter und arbeitet als Trainer, zuletzt für die slowenische Nationalmannschaft.
© Clive Mason / Getty ImagesGeorg Hackl
Kaum ein Wintersportler war und ist beliebter als der "Hackl-Schorsch": Der dreifache Olympiasieger im Rodeln, Georg Hackl, dominierte seine Disziplin über Jahre hinweg. Mit Siegen 1992, 1994 und 1998 wurde er zur Legende. Heute arbeitet er als Trainer für Fahr- und Schlittentechnik für den österreichischen Rodelverband.
© Bob Martin / Allsport / Getty ImagesSven Hannawald
Sven Hannawald gewann als erster Skispringer alle vier Springen der Vierschanzentournee 2001/2002. Kurz darauf, bei den Olympischen Spielen verhinderte ein Sturz beim Springen von der Großschanze die Krönung einer unglaublichen Saison: In Salt Lake City 2002 gewann Hannawald "nur" Gold mit der Mannschaft, im Einzel reichte es nur für Silber auf der Normalschanze.
© Allsport UK / Getty ImagesWolfgang Hoppe
Wolfgang Hoppe (rechts, mit Dietmar Schauerhammer) ist eine Ikone des Bobsports: Er gewann zwischen 1984 und 1994 insgesamt sechs olympische Medaillen, darunter zweimal Gold im Zweier- und Viererbob. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb er ist eine einflussreiche Figur: Seit 1999 ist er Bundestrainer der deutschen Bobfahrerinnen.
© Simon Bruty / Allsport / Getty ImagesAndre Lange
Mit insgesamt vier Gold- und einer Silbermedaille ist Andre Lange (rechts, mit Kevin Kuske) der bisher erfolgreichste Bobpilot bei olympischen Winterspielen. Zuletzt versuchte er sich weniger erfolgreich in der Kommunalpolitik: 2024 kandidierte er als Parteiloser für das Amt des Landrats im thüringischen Ilm-Kreis, kam aber nur auf Platz drei.
© Stephen Munday / Getty ImagesChrista Luding-Rothenburger
Schnell auf Kufen und Rädern: Sie ist die einzige Athletin, die im selben Kalenderjahr sowohl bei Winter- als auch bei Sommerspielen Medaillen gewann. 1984 in Sarajevo und 1988 in Calgary holte sie Gold im Eisschnelllauf sowie in Seoul 1988 Silber im Bahnradfahren.
© Bob Martin / Allsport / Getty ImagesRosi Mittermaier
Sie war eine der populärsten Sportlerinnen des Landes: Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck holte Rosi Mittermaier (1950-2023) zweimal Gold und einmal Silber im Skirennsport. Ihre Siege in Abfahrt und Slalom machten sie zur gefeierten Heldin und zur "Gold-Rosi" der Nation.
© Tony Duffy / Getty ImagesMagdalena Neuner
Ihre Biathlonkarriere war vergleichsweise kurz: Nachdem sie 2006 erste Erfolge feiern konnte, beendete Magdalena Neuner bereits 2012 ihre aktive Laufbahn. Nicht ohne bei ihrer einzigen Olympiateilnahme abzuräumen: Neuner gewann bei den Spielen in Vancouver zwei Gold- und eine Silbermedaille.
© Stanko Gruden / Agence Zoom / Getty ImagesGunda Niemann-Stirnemann
Mit ihrer deutschen Konkurrentin Claudia Pechstein lieferte sie sich in den 90er-Jahren packende Duelle: Mit acht olympischen Medaillen, darunter drei Goldmedaillen, ist Gunda Niemann-Stirnemann eine der erfolgreichsten Eisschnellläuferinnen der Geschichte.
© Mike Powell / Allsport / Getty ImagesClaudia Pechstein
Sie war die erste Wintersportlerin, die an acht Olympischen Spielen (zuletzt in Peking 2022) teilnahm - und ist bis heute mit fünf Goldmedaillen die zweiterfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin: Claudia Pechstein holte ihr erstes Gold in Lillehammer 1992, 2006 in Turin landete sie mit dem deutschen Team auf Platz eins.
© Mike Powell / ALLSPORT / Getty ImagesMaria Höfl-Riesch
Vielseitig erfolgreich: Maria Höfl-Riesch gewann ihre olympischen Medaillen in drei verschiedenen Ski-Alpin-Disziplinen. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver holte sie den Sieg im Slalom und der Super-Kombination, 2014 in Sotschi gewann sie Gold in der Super-Kombination und Silber im Super-G.
© Clive Mason / Getty ImagesKatja Seizinger
Bei drei Olympiateilnahmen landete sie jedes Mal auf dem Treppchen: In Albertville 1992 holte Katja Seizinger "nur" Bronze im Super-G, zwei Jahre später in Lillehammer triumphierte sie in der Abfahrt. 1998 in Nagano krönte sie ihre Karriere: Seizinger gewann Gold in der Abfahrt und der Kombination sowie Bronze im Riesenslalom.
© Mike Powell / Allsport / Getty ImagesMarkus Wasmeier
1992 verpasste Markus Wasmeier mit Platz vier in der Abfahrt knapp die Medaillenränge, zwei Jahre später in Lillehammer hatte - nach einer enttäuschenden Saison - niemand den Mann vom Schliersee auf dem Zettel. Seine Überraschungssiege im Riesenslalom und im Super-G machten ihn zu einer Olympia-Legende.
© Bob Martin / AllsportJens Weissflog
Von 1984 (Bild) bis 1994 zeigte er herausragende Leistungen auf der Schanze: Jens Weißflog gewann drei olympische Gold- und eine Silbermedaille. Der Skispringer ist zudem der einzige Athlet, der sowohl im Parallel-Stil als auch im V-Stil eine Einzelmedaille bei Olympia erringen konnte.
© Steve PowellKati Wilhelm
Ihr Markenzeichen war das rote Stirnband: 1998 in Nagano holte Kati Wilhelm mit der Skilanglauf-Staffel "nur" einen fünften Platz. Als Biathletin wurde sie eine der besten und erfolgreichsten Athletinnen ihrer Zeit: 2002 in Salt Lake City gewann Wilhelm zwei Goldmedaillen, 2006 holte sie in Turin erneut einen Olympiasieg.
© Shaun Botterill / Getty ImagesKatarina Witt
Bis heute ein Star in Ost- und Westdeutschland: Die zweifache Olympiasiegerin im Eiskunstlauf, Katarina Witt, verzauberte die Welt mit ihrer Eleganz und technischen Brillanz. Ihre Olympiasiege 1984 und 1988 machten sie zur bekanntesten Eiskunstläuferin ihrer Zeit.
© Bob Martin