22.02.2026 von SWYRL
Als Kommissarin Jana Winter steht Natalia Wörner seit 20 Jahren in der ZDF-Reihe "Unter anderen Umständen" vor der Kamera. Ihr Sohn Jacob Lee Seeliger stand ihr als Filmsohn die meiste Zeit zur Seite. Wie sie seinen Auszug in der Serie und privat erlebte, verrät Wörner nun im Interview.
Schauspielerin Natalia Wörner freut sich über die Berufswahl ihres Sohnes: "Der geht in eine ganz andere Welt und zieht sein Ding durch, und ich freue mich darüber", sagt sie im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau. Im Oktober hat Jacob Lee Seeliger, der aus der früheren Ehe der Schauspielerin mit dem kanadischen Schauspieler Robert Seeliger stammt, ein Studium in International Business Administration in Hamburg begonnen. In der ZDF-Reihe "Unter anderen Umständen" wird der 19-Jährige zwar weiter an der Seite seiner Mutter zu sehen sein, seine Entscheidung gegen eine professionelle Schauspielkarriere kann Wörner allerdings verstehen: "Für Schauspieler, deren Eltern vielleicht auch bekannte Schauspieler sind, ist es manchmal doppelt und dreifach so schwer, sich kreativ durchzusetzen und nicht nur auf einem Ticket mit einem Namen zu fahren."
In "Unter anderen Umständen" spielt Seeliger seit 20 Jahren mit einer längeren Unterbrechung die Rolle von Leo Winter, dem Sohn von Kommissarin Jana Winter (Natalia Wörner). Der 25. Film "Unter anderen Umständen - Das Mädchen ohne Namen" (Mittwoch, 23. Februar, 20.15 Uhr) thematisiert nun Leos Auszug von zu Hause: "Das Leben diktiert ja einen Teil unserer Geschichte mit, und genau zu der Zeit zog Jacob im realen Leben eben auch aus", erinnert sich Wörner an die besonderen Dreharbeiten zurück. Diese Konstellation sei "ein bisschen crazy", so die Schauspielerin, "weil manchmal das Leben den Film abholt oder umgekehrt".
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Natalia Wörner hatte gemischte Gefühle beim Auszug ihres Sohnes
Im Interview mit der teleschau erinnert sie sich aber auch an den Auszug ihres Sohnes im echten Leben zurück: "Es ist beides. Grauenvoll einerseits, weil ein Lebensabschnitt vorbei ist, jemand flügge wird und sich in der bisherigen Form endgültig verabschiedet." Es sei jedoch auch schön, "zu sehen, dass man alles richtig gemacht hat und dass da ein junger Mensch ins Leben geht". Ihr Mutterherz mache das "auch glücklich", so die gebürtige Stuttgarterin.
Natürlich vermisse sie den 19-Jährigen: "Wir reden auch darüber. Ich bin ihm gegenüber komplett transparent, weil ich ihm nicht das Gefühl geben will, dass er sich nicht frei bewegen kann." Im Gegenteil: "Ich freue mich für ihn über seinen Schritt in die Selbstständigkeit." Das sei ein Widerspruch, den alle Mütter und Väter aushalten müssen.



