19.05.2026 von SWYRL/Wilhelm Flemmer
Die Nachricht kam überraschend: Schon vor einer Woche ist der populäre Schauspieler Alexander Held überraschend verstorben. Nun hat sein "München Mord"-Kollege Marcus Mittermeier mit rührenden Worten von ihm Abschied genommen.
Es ist ein Schock für Fernseh-Deutschland: Der Münchner Schauspieler Alexander Held ist, wie heute erst bekannt wurde, am 12. Mai im Alter von 67 Jahren verstorben. Wie sehr er nicht nur den Zuschauern der Krimiserie "München Mord", sondern auch seinen Kollegen fehlen wird, verdeutlicht ein Instagram-Beitrag von Schauspieler Marcus Mittermeier.
Der "München Mord"-Darsteller hat in einem Post mit bewegenden Worten von Held Abschied genommen: "Du hast unser Büro verlassen. Wie so oft in unseren Filmen, ganz plötzlich und ohne Ankündigung", schreibt Mittermeier in seinem Post. "Dein Platz am Schreibtisch ist leer, er bleibt leer. Leider für immer. Wir sind unendlich traurig".
Alexander Held starb am Dienstag vor einer Woche nach kurzer Krankheit, wie das Produktionsunternehmen tv60film mitteilte. "Als Freund und Produzent war Alexander Held ein Geschenk: ein Mensch, ein Gentleman, ein Herr mit Feinsinn, Witz und großer Zuwendung", erklärte der Filmproduzent Sven Burgemeister in einer Stellungnahme.
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"Herr Schaller" wird für immer bleiben
Held begann seine Karriere beim Theater, wo die Münchener Kammerspiele, das Staatsschauspiel Hannover und die Freie Volksbühne Berlin seine Stationen waren. Im Kino sah man ihn unter anderen mit Steven Spielbergs "Schindlers Liste", dem hochgelobten RAF-Biopic "Der Baader Meinhof Komplex" und dem Erfolgsdrama "Die Päpstin" von Sönke Wortmann.
Auch im Fernsehen war der gebürtige Münchner immer sehr präsent. Zuletzt spielte er die Hauptrollen in den Krimiserien "Stralsund" und "München Mord". Der kauzige "München Mord"-Ermittler Ludwig Schaller hatte es dem Schauspieler besonders angetan. "Er ist eine so ungewöhnliche Figur in der deutschen Fernsehlandschaft, dass ich sie unbedingt spielen wollte", sagte er einmal über den populären TV-Charakter.
Wie sehr Held in der Rolle seines Lebens aufging, geht auch aus den Abschiedsworten Marcus Mittermeiers hervor. "Wir haben Dich und Deine Kunst bis zum letzten gemeinsamen Drehtag immer bewundert", schreibt er in seinem Post. Held sei ein "ganz Großer für uns und ein Großer unserer Zunft" gewesen, und obwohl er "uns jetzt verlassen" habe, werde "Herr Schaller" für immer bleiben.


