03.02.2026 von SWYRL/Jasmin Herzog
In der Fortsetzung der Buddy-Komödie "Ride Along" zieht es Ice Cube und Kevin Hart in die Verbrecherwelt Floridas: Dort wollen sie einen Drogen-Boss stellen - und hinterlassen eine Spur der Verwüstung.
Mit seinem Mix aus taffer Action und flapsigen Sprüchen erreichte die schräge Kumpelkomödie "Ride Along" (2014) in den USA die Spitze der Charts. Regisseur Tim Story schickte schon kurz darauf eine Nachfolger-Komödie an den Start: "Ride Along: Next Level Miami" (2016) variierte das Ausgangsrezept nur geringfügig, was heißt: Fans turbulenter Unterhaltung kommen wieder voll auf ihre Kosten - und das sogar mehr als beim ersten Teil.
Hauptzutat ist einmal mehr das kesse Auftreten von Chef-Stoiker Ice Cube, der den abgebrühten, wortkargen, gelegentlich verletzend schroffen Polizeiprofi James spielt. An seiner Seite wuselt Kevin Hart als Cop-Rookie Ben, der sich mit chaotischer Dienstauffassung und Hasenfüßigkeit gepaart mit Großmannssucht oft selbst in höchste Gefahr bringt.
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Chemie und Timing bei den Gags passen perfekt
Garniert wird die nur an der Oberfläche - Gegensätze ergänzen sich bekanntlich - ungewöhnliche Paarung diesmal durch ein paar neue scharfe Zutaten. Einerseits mit einem furchterregenden Gegner, dem eiskalten Mafia-Boss Antonio Pope (Benjamin Bratt), der die Unterwelt von Miami terrorisiert und die vermeintlich feine Gesellschaft nach seiner Pfeife tanzen lässt. Hinzu kommt eine örtliche Detektiv-Kollegin namens Maya (Olivia Munn) und viele knackige Beachbabes als Dreingabe.
James und sein zukünftiger Schwager Ben (er wird James' heißgeliebte Schwester Angela heiraten) geraten in Miami in große Schwierigkeiten: Sie legen sich bei der Suche nach einem Drogenhändler-Ring, den sie auffliegen lassen wollen, nicht nur mit den wirklich bösen Buben an. Auch die Kollegen vor Ort sehen den Einsatz der Polizisten aus Atlanta alles andere als wohlwollend. Echte Fahndungserfolge von Ben und James lassen zudem auf sich warten.
Regisseur Tim Story verbindet für den von schweißtreibenden Rap-Beats befeuerten Action-Klamauk Elemente der Buddy-, Cop- und der Berufsanfänger-, ja sogar der Familien-Komödie. Chemie und Timing bei den Gags zwischen den gegensätzlich angelegten Hauptdarstellern passen perfekt. Und ein wenig Slapstick hat noch nie geschadet. Das fanden sogar die Kritiker ganz gut: Der Filmdienst erkannte eine "seichte Mischung aus 'Miami Vice' und 'Police Academy'", Filmstarts urteilte, die Fortsetzung sei eine "deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Film".



