Bruno Mars
Bruno Mars, der jetzt mit "The Romantic" nach zehn Jahren wieder ein Soloalbum veröffentlicht, ist einer der erfolgreichsten Popstars der Gegenwart. Vor allem in Zeiten, in denen Erfolg nicht mehr nur klassisch an Verkaufszahlen physischer Tonträger, sondern auch an Streamingabrufen gemessen wird. Die Galerie zeigt, welche Musikstars bei Spotify am häufigsten gehört wurden ...
© Kevin Winter/Getty Images for The Recording AcademyPlatz 20: Imagine Dragons
Ihre ganz großen Hits ("Radioactive", "Thunder") liegen schon etwas länger zurück: Dennoch sind Imagine Dragons eine von zwei "Rock"-Bands, die es mit 38,1 Milliarden Streams in die Top-20-Charts schaffen. "Rock" steht hier in Anführungszeichen: Für ihren bombastischen Sound wirft die US-Band schließlich so ziemlich alles von Pop über R'n'B, Soul und HipHop bis Elektro in den großen Genre-Mixer.
© Kevin Winter/Getty ImagesPlatz 19: Dua Lipa
Ihre außergewöhnliche Stimme geht ins Ohr und bleibt im Kopf. Gleiches gilt für Dua Lipas Ohrwurm-Hit "New Rules", der der Künstlerin 2017 den Durchbruch ermöglichte. Mit einer Mischung aus Dance- und Synthiepop in Verbindung mit R'n'B-Elementen hat die Britin seither ihren Platz in der Musikwelt sicher. Auf 38,9 Milliarden Streams kommen ihre Songs bislang.
© Getty Images / Ethan MillerPlatz 18: J Balvin
J Balvin ist in Deutschland auch nach über 15 Jahren Karriere und trotz seines Megahits "Mi gente" so etwas wie ein Geheimtipp. Was ihm aber wahrscheinlich völlig egal ist, denn insbesondere in der spanischsprachigen Welt ist der kolumbianische Reggaeton-Musiker längst ein Megastar. Weltweit kommt er auf 41,0 Milliarden Streams bei Spotify.
© Bryan Bedder/Getty Images for MTVPlatz 17: Kendrick Lamar
Aufgewachsen im von Ganggewalt geprägten Compton und geprägt von der rauen Nachbarschaft rückte Kendrick Lamar 2010 erstmals in den Blickpunkt der US-Rap-Szene. Schnell stieg er zu einem ihrer größten Stars auf, die Krönung war sein Auftritt in der Halbzeitshow des Superbowl 2025 (Bild). Bewundert wird Lamar vor allem für sein außergewöhnliches Storytelling, das ihm bei Spotify bislang 41,2 Milliarden Streams eingebracht hat.
© Gregory Shamus/Getty ImagesPlatz 16: Bruno Mars
Sein letztes Album unter eigenem Namen liegt zwar schon fast zehn Jahre zurück, zuletzt stürmte er als Duettpartner von Lady Gaga ("Die With A Smile") und Rose ("Apt.") aber wieder weltweit mit zwei Songs an die Spitze der Charts: Insgesamt kommt Bruno Mars auf 41,7 Milliarden Streams. Mit seinem neuen Album "The Romantic" sollte sich diese Zahl aber bald erhöhen.
© Kevin Winter/Getty Images for The Recording AcademyPlatz 15: Travis Scott
Travis Scott brachte vor über zehn Jahren erstmals frischen Wind und innovativen Sound in den US-Rap: Der Texaner steht für Soundexperimente, starke Visuals und Live-Shows mit Ausnahmecharakter. 42,9 Milliarden Streams, allen voran für seine größten Hits "Goosebumps" und "Sicko Mode", sprechen für seinen Einfluss auf die moderne Rap-Ästhetik.
© Slaven Vlasic/Getty ImagesPlatz 14: Rihanna
Zur Weltpremiere des neuen Schlümpfe-Kinofilms, zu dessen Soundtrack sie einen neuen Song ("Friend Of Mine") beitrug, erschien Rihanna noch mit Babybauch. Im September kam ihre Tochter zur Welt - und ihre inzwischen drei Kinder sind vielleicht ein Grund, warum sie seit 2016 kein neues Album mehr veröffentlicht hat. Umso höher sind die 43,0 Millionen Abrufe einzuschätzen, die die meistgestreamte Musikerin der Jahre 2012, 2013 und 2017 bis heute erzielen konnte.
© Amy Sussman/Getty ImagesPlatz 13: Coldplay
Sie begannen als Alternative-Rock-Band und sind heute eines der größten Pop-Phänomene der Welt: Auch wenn Coldplay erst mit ihrem zweiten Album "A Rush Of Blood To The Head" (2002) zu weltweiten Superstars wurden, ihr erfolgreichster Hit bei Spotify bleibt "Yellow" von ihrem Debüt mit über 3 Milliarden Streams. Insgesamt kommen Sänger Chris Martin (rechts) und Co. auf 43,4 Milliarden Streams.
© Anna Lee / Warner MusicPlatz 12: BTS
Die Popularität von K-Pop in den vergangenen Jahren ist in erster Linie auf diese Herren zurückzuführen: BTS. Auch außerhalb ihrer Heimat Südkorea fand die Boyband direkt den Weg in die Fanherzen. Ihr viertes Album "Map of the Soul: 7" (2020) toppte in Deutschland und zahlreichen Ländern der Welt die Charts, bei Spotify kommt die Boygroup auf 45,2 Milliarden Streams.
© Universal MusicPlatz 11: Post Malone
Teure Klamotten, teure Autos und viel Bling-Bling: Rein äußerlich kommt Post Malone noch wie ein klassischer Rapper daher. Musikalisch ist das nur noch die halbe Wahrheit, bedient sich der Musiker längst munter in Country-, Grunge-, Elektro- und Pop-Gefilden. Dass sein Sound massentauglich ist, beweisen seine 48,0 Milliarden Streams bei Spotify.
© 2024 Getty Images/Jamie SquirePlatz 10: Kanye West
Sein musikalisches Genie wird inzwischen leider von seiner Exzentrik übertroffen: Kanye West, der sich seit 2021 kurz Ye nennt, setzte lange Zeit Maßstäbe im HipHop. Nach antisemitischen Aussagen verlor er zuletzt viele Anhänger, bei Spotify reicht es dank zahlreicher Hits zu insgesamt 51,0 Milliarden Streams - Platz zehn.
© Matt Winkelmeyer/Getty Images for The Recording AcademyPlatz 9: Billie Eilish
Sie ist eine, wenn nicht die erfolgreichste Sängerin der Gegenwart: Mit ihrem Album "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" katapultierte sich Billie Eilish 2019 an die Spitze der Popwelt. Auf 53,9 Milliarden Streams kamen ihre Songs bislang, was umso beachtlicher ist, wenn man bedenkt, dass bislang "nur" 81 Songs in die Bewertung einflossen - bei ihren "Konkurrentinnen" Taylor Swift (523) und Ariana Grande (306) sind es deutlich mehr.
© Kevin Winter/Getty Images for iHeartRadioPlatz 8: Eminem
Die lebende Legende aus Detroit, Michigan, setzt auch heute noch Akzente - man denke an die Super-Bowl-Halbzeitshow 2022. Spätestens seit seinem zweiten Album "The Slim Shady LP" (1999) ist Eminem nicht mehr aus dem Rap-Geschäft wegzudenken. Und relevant ist er auch im Streaming-Zeitalter geblieben: 54,1 Milliarden Streams konnte Eminem bei Spotify bislang erzielen.
© Theo Wargo/Getty Images for The Rock and Roll Hall of FamePlatz 8: Justin Bieber
Ja, Justin Bieber hat sich seit dem Beginn seiner Karriere vor über 15 Jahren deutlich verändert, doch seine Relevanz hat er nicht eingebüßt: Zu seinen erfolgreichsten Songs gehören mit "Stay" (2021, mit The Kid Laroi), "Sorry" (2015) und "Baby" (2010) Lieder aus allen seinen Schaffensphasen. Insgesamt schafft es der Kanadier auf 54,6 Milliarden Streams bei Spotify.
© Renell MedranoPlatz 6: Ed Sheeran
"Shape Of You" von Ed Sheeran war lange Zeit das meistgestreamte Lied auf Spotify, rangiert inzwischen aber "nur" noch auf Platz zwei. Mit "Perfect", "Photograph" und "Thinkin Out Loud" verzeichnet er allerdings drei weitere Songs in den Allzeit-Top-50-Songs, insgesamt kommt der Brite auf 57,1 Milliarden Streams.
© 2025 Getty Images/Jamie McCarthyPlatz 5: Ariana Grande
Stimmlich kann Ariana Grande wohl keine Vertreterin der jüngeren Generation Konkurrenz machen. Anspruchsvolle Riffs selbst in höchsten Tonlagen meistert die 31-Jährige spielerisch. Der Erfolg gibt Grande recht: Sechs von sieben Alben stürmten bislang an die US-Chartspitze. Und auch bei Spotify räumt sie ab: Mit 60,3 Milliarden Streams ist sie die zweiterfolgreichste Sängerin.
© Getty Images / Rich PolkPlatz 4: The Weeknd
28 seiner Songs konnten mehr als eine Milliarde Streams verzeichnen, "Blinding Lights" ist mit über fünf Milliarden Abrufen der meistgehörte Song in der Geschichte der Plattform: The Weeknd hält zahlreiche Rekorde bei Spotify. Insgesamt schafft es der kanadische R&B-Superstar auf 76,7 Milliarden Streams.
© Republic RecordsPlatz 3: Drake
Spätestens seit seinem 2018er-Album "Scorpion" mit 25 Tracks ist klar: Drake weiß, wie man mit Spotify viel Geld verdient. Es hat einen Beat und ist über zwei Minuten lang? Dann ist es ein Song, raus damit! Die Masse macht's (auch) beim Kanadier: Mit 361 Songs erzielte er 97,1 Milliarden Streams.
© Tim P. Whitby/Getty ImagesPlatz 2: Bad Bunny
In Deutschland konnte Bad Bunny bislang keine ganz großen Hits landen, auch sein aktuelles Album "Debí tirar más fotos" (2025) schaffte es "nur" auf Platz drei der Charts. Dass der Rapper aus Puerto Rico 2026 bei der legendären Super-Bowl-Halbzeitshow auftrat, hat aber seine Gründe. Unter anderem ist er der erfolgreichste männliche Künstler bei Spotify: Er schafft es auf 101,2 Millionen Streams.
© Dia Dipasupil / Getty ImagesPlatz 1: Taylor Swift
Keine große Überraschung: Taylor Swift liegt mit 116,8 Milliarden Streams auf Platz eins der meistgestreamten Musikstars. Dass es von ihren 523 Songs aber mit "Cruel Summer" nur einer in die Allzeit-Top-100 schafft, hätte man vielleicht nicht erwartet. Eine mögliche Erklärung: Swifts Erfolg gründet nicht auf Hits, die die große Masse erreichen, sondern erklärt sich durch ihre eingeschworenen Fans, die "Swifties", die ihre Songs sehr oft anhören.
© Matt Winkelmeyer/Getty Images for The Recording Academy