Schauspielerin und Moderatorin

Ist "Star Trek" zu "woke"? Whoopi Goldberg kontert Kritik von Elon Musk und Trump-Vizestabschef

22.01.2026 von SWYRL/Stefan Weber

Ist die neue "Star Trek"-Serie zu politisch korrekt? Whoopi Goldberg verteidigte jetzt "Starfleet Academy" gegen die Kritik von Elon Musik und Trumps Vizestabschef Stephen Miller.

Mit "Starfleet Academy" (in Deutschland verfügbar bei Paramount+) feierte Mitte Januar eine neue "Star Trek-"Serie ihre Premiere. Sie handelt von einer Klasse junger Sternenflotten-Kadetten, die eine Ausbildung zum Offizier absolvieren, eine der Hauptrollen spielt Oscar-Preisträgerin Holly Hunter. Kaum waren die ersten Folgen verfügbar, hagelte es kritische Kommentare. Allen voran Tesla-Chef Elon Musk und Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller äußerten sich spöttisch. Das rief Whoopi Goldberg auf den Plan, die das Franchise jetzt vehement verteidigte.

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In der Talkshow "The View" reagierte die Schauspielerin auf die Angriffe der beiden Männer. Sie warf ihnen vor, "über eine Fernsehserie herzuziehen", während das Land mit echten Problemen kämpfe. "Sie beschweren sich, dass die Serie woke geworden ist", sagte die 70-Jährige über Musk und Miller. Der Tesla-CEO hatte zuvor auf X gespottet, die Körperformen der Darsteller ließen vermuten, dass "sie Ozempic und LASIK in der Zukunft verboten haben". Miller legte nach. Der 40-jährige stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses schrieb später ebenfalls auf X, dass "es für @paramountplus noch nicht zu spät ist, die Franchise zu retten". Er forderte den Streamingdienst auf, dem früheren Star William Shatner "vollständige kreative Kontrolle" zu geben.

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Goldberg glaubt an Ablenkungsmanöver

Goldberg, die in ihrer Rolle als Guinan selbst Teil des "Star Trek"-Universums ist, richtete sich direkt an beide Kritiker: "Diese Serie wurde mit der Idee geschaffen, dass Menschen von anderen Planeten zu uns kommen und wir alle einen Weg finden, zusammenzuleben." Für sie sei das der Gedanke des Schöpfers Gene Roddenberry gewesen. "Das war sein Traum. Wenn man 'Star Trek' sieht, wird einem genau das vermittelt."

Statt Serien zu kritisieren, sollten andere Themen zählen. Goldberg fragte provokant: "Warum konzentrieren Sie sich auf eine Fernsehserie, wenn Menschen erschossen werden, wenn Menschen hungern, wenn Bauern ihre Höfe verlieren, wenn Kinder in der Schule keine Mahlzeiten bekommen?" Sie deutete an, dass die Aufregung vor allem ein Ziel habe, nämlich "von allem abzulenken", was in Amerika vor sich gehe. Zum Abschluss folgte ein klarer Appell: "Bitte machen Sie Ihren Job, und wir Schauspieler und Menschen aus dem Weltraum machen unseren".

Unterstützung bekam die Serie auch aus dem Cast. Gina Yashere, die in "Starfleet Academy" eine Kadettenausbilderin spielt, stellte sich in einem CNN-Interview hinter das Konzept. In der Sendung "The Story Is With Elex Michaelson" sagte sie, dass "Star Trek von Anfang an 'woke' war". Der Begriff habe zwar "eine negative Konnotation bekommen", bedeute aber eigentlich, "dass man wach ist und sich allem bewusst ist, was in der Welt um einen herum vor sich geht". Ihr Fazit fiel klar aus: "Darum ging es bei 'Star Trek' schon immer, also führen wir einfach dieses Erbe fort."

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William Shatner spottet über Trumps Vize-Stabschef

Auch William Shatner meldete sich zu Wort. Nachdem Miller ihn direkt genannt hatte, reagierte der 94-Jährige mit Spott auf X. In einer langen Antwort nahm er die Kritik auseinander und spielte auf die Zukunft der Serie an. "Ich bin ganz deiner Meinung, @StephenM! Die Tatsache, dass sie im 32. Jahrhundert noch kein Heilmittel für Weitsichtigkeit gefunden haben, ist ein eklatantes Versäumnis der Autoren! Außerdem muss @paramountplus das Budget aufstocken, denn ich bin mir sicher, dass eine gut geölte Organisation wie die Sternenflotte in ferner Zukunft sich mehr als eine Brille für zumindest diese weitsichtige Brückencrew leisten könnte", schrieb Shatner. Dann legte er nach: "Reichen sie sich die Brillen während des Fluges gegenseitig weiter? Schande über die Produzenten! Das hast du doch gemeint, oder? Ich bin bereit, das Kommando über die Serie zu übernehmen! Ruf mich an!"

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