21.01.2026 von SWYRL
Vor Kurzem wurde bekannt, dass Sängerin Sarah Engels beim deutschen Vorentscheid des "Eurovision Song Contest" antreten wird. Doch dafür bekommt sie nicht nur Zuspruch. Auf Instagram hat die 33-Jährige mit Hasskommentaren zu kämpfen - und wehrt sich nun öffentlich.
Eigentlich hat Sarah Engels (33) aktuell allen Grund zu Freude: Sie gehört zu den neun Acts, die beim deutschen ESC-Vorentscheid antreten und um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest in Wien kämpfen dürfen. Doch nun hat sich die Ex-DSDS-Kandidatin bitterlich weinend in ihrer Instagram-Story gezeigt - und ihrem Ärger Luft gemacht.
Seitdem bekannt wurde, dass Engels beim deutschen Vorentscheid antritt, erhielt die 33-Jährige nicht nur Zuspruch. Auf Instagram muss sie sich unter Beiträgen, in denen sie ihren ESC-Song "Fire" bewirbt, auch mit Hass-Kommentaren auseinandersetzen. Wie sehr sie diese treffen, machte sie jetzt deutlich.
Bei Instagram zeigt sich Engels völlig aufgelöst. Zuvor hatte die Sängerin die Nachricht eines anonymen Users geteilt. Dieser hatte unterstellt, Engels hätte aufgrund ihrer vermeintlich fehlenden Oberweite sowieso keine Chancen auf einen ESC-Sieg. Die zweifache Mutter schreibt dazu: "Das macht mich so wütend! (...) Frauen existieren nicht, um Schönheitsidealen zu entsprechen oder Erwartungen zu erfüllen." Sie stehe zu ihrem Körper und habe damit "zwei wundervolle Kinder ernährt".
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Sarah Engels will mit ihrem ESC-Song Frauen und Mädchen "Kraft geben"
Als sie dann auch noch die Nachricht einer Followerin erreicht, die erklärt, ihre Tochter schäme sich bereits mit elf Jahren für ihren Körper, brechen bei der zweifachen Mutter alle Dämme. Sie teilt ein Video, in dem sie bitterlich weinend in einem Auto sitzt, dazu schreibt sie: "Niemand sollte sich wegen seines Körpers verstecken müssen, sich schämen oder ausgegrenzt fühlen. Ich hasse es, dass so viele Menschen genau dieses Gefühl erleben müssen."
Dass auch schon junge Mädchen solche Erfahrungen machen müssen, sei auch einer der Gründe, weshalb die Musikerin ihre Stiftung "Starke Mädchen" ins Leben gerufen habe. "Mein Ziel ist es, so vielen Mädchen wie möglich diese Angst und diese Unsicherheit zu nehmen - und ihnen zu zeigen, dass sie genau richtig sind, so wie sie sind", betont Engels. Diese Message möchte sie auch mit ihrem ESC-Song "Fire" weitergeben. "Weil Musik eine Stimme sein kann. Weil sie Kraft geben kann und weil ich hoffe, dass sich Mädchen - und auch Frauen - darin gesehen, verstanden und gestärkt fühlen", schreibt sie.
Die Vorfreude auf ihren Auftritt beim ESC-Vorentscheid will sie sich nicht trüben lassen. Sie habe den Musikwettbewerb bereits "als kleines Mädchen mit der ganzen Familie geschaut" erinnert sich Engels. Sie freue sich auf diese Chance, sei aber gleichermaßen nervös, wie der Song und ihre Performance ankommen werden. Der deutsche Vorentscheid findet am 28. Februar in Berlin statt. Die ARD überträgt das Event am Samstagabend live ab 20.15 Uhr im Ersten.


