98. Oscarverleihung

In diesem Blockbuster ist Oscar-Moderator Steven Gätjen selbst zu sehen

15.03.2026 von SWYRL/Wilhelm Flemmer

Bevor Sonntagnacht die Oscars verliehen werden, wird Moderator Steven Gätjen am Roten Teppich in Los Angeles wieder auf Tuchfühlung mit manchen Hollywoodstars gehen. Dabei wirkte er schon selbst bei einigen Blockbustern mit.

Wenn Sonntagnacht deutscher Zeit in Los Angeles zum 98. Mal die Oscars verliehen werden, dann ist auch Steven Gätjen wieder am Start. Einmal mehr berichtet der Moderator vom Roten Teppich am legendären Dolby Theater über die größte Filmveranstaltung des Jahres. Dem einen oder anderen Star wird er dabei erneut manche Frage entlocken. Gätjen hat sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als Kenner von Filmkenner erarbeitet, und nicht nur, aber vor allem bei den Oscars ist seine Expertise gefragt. Doch er hatte mehrfach auch die Gelegenheit, die Rolle zu wechseln, vom Beobachter hin zum Mitwirkenden in der Branche. Mit Fug und Recht kann Gätjen als Schauspieler gelten, mehr noch: Sogar in einigen Hollywood-Blockbustern durfte er schon vor der Kamera stehen.

Unter anderem war Gätjen 2015 in einer Szene des Actionkrachers "Mission: Impossible - Rogue Nation" zu sehen. "Zu sehen" trifft es besser als "vor der Kamera stehen". Von dem Pro-Sieben-Moderator und "Laiendarsteller" blitzt im Film lediglich kurz ein Foto auf, genauer ein Mugshot. Er war demnach in die Rolle eines von Sicherheitsbehörden dringend gesuchten Kriminellen geschlüpft, des Mitglieds eines Verbrechersyndikats. Gätjen mag bei "Rogue Nation" vielleicht nicht wirklich vor der Kamera gestanden haben, gespielt hatte er aber durchaus. Finster sollte er auf dem Foto in die Kamera schauen, wie dingfest gemachte Terroristen das schon mal tun, und das tat er auch.

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Karriereschubs durch Tom Criuse

Zustande gekommen war der "Auftritt" dank eines Interviews Gätjens mit "Mission: Impossible"-Star Tom Cruise, allerdings zum Sci-Fi-Thriller "Oblivion" (2013), wie der Moderator in einem Interview mit "Rock Antenne" verriet. In dem Gespräch will Gätjen gegenüber dem Hollywood-Star seinen Wunsch geäußert haben, mal in einem "M:I"-Film mitzuwirken, sei es auch nur "als Leiche im Hintergrund". "Vier Wochen später kriege ich einen Anruf, und es ist Christopher McQuarrie am Telefon", erklärte Gätjen. Der "M:I"-Regisseur hätte von ihm ein "cooles Foto" haben wollen, auf dem er "ein bisschen genervt gucken sollte, wie auf einem Mugshot." Einige Monate später habe er sich im Trailer von "Rogue Nation" gesehen, so der Moderator.

Zu einem Blockbuster-Darsteller wurde Gätjen aber nicht erst mit "Mission: Impossible - Rogue Nation". Schon in dem Sci-Fi-Actioner "Real Steel" mit Hugh Jackman aus dem Jahr 2011 hatte der "TV total Turmspringen"-Moderator einen Cameo-Auftritt. Diesmal war er auch wirklich vor der Kamera zu sehen. Nämlich als Reporter im Auftrag eines Senders, genannt ProSieben.

Zu hören war er dagegen in den Animationsfilmen "Zoomania" (2016) und "Zoomania 2" (2025), wo er einen deutschen Reporter synchronisierte. Von "Real Steel" über "Mission: Impossible" bis "Zoomania": Die Karriere von Steven Gätjen als Hollywood-Star hält an - da sage doch jemand, deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler hätten es schwer, in der Traumfabrik Fuß zu fassen.

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