Neue Serie bei Paramount+

Nach "Yellowstone": Warum Taylor Sheridan mit "The Madison" nach Montana zurückkehrt

13.03.2026 von SWYRL/Andreas Fischer

"Yellowstone"-Schöpfer Taylor Sheridan bleibt in seiner neuen Serie "The Madison" auch ohne die Duttons seiner Lieblingskulisse treu.

Wo Taylor Sheridan draufsteht, ist meistens Montana drin: Auch "The Madison", die neue Serie des "Yellowstone"-Machers, spielt in der majestätischen Weite von "Big Sky Country" - diesem in den vergangenen Jahren zum Sehnsuchtsort von Westernfans avancierten Landstrich im Nordwesten der USA. Dort müssen sich Michelle Pfeiffer und Kurt Russell und ihre an das pulsierende New York gewöhnte Familie mit grundlegenden Fragen des Daseins auseinandersetzen. Die ersten drei Episoden von "The Madison" laufen ab 14. März bei Paramount+, die restlichen drei Folgen der ersten Staffel sind ab 21. März zu sehen.

Wichtig vorab: "The Madison" hat bis auf die Landschaft nichts mit der "Yellowstone"-Saga und dem Dutton-Clan zu tun. Trotz Taylor Sheridan. Trotz Montana.

Im Mittelpunkt steht die Familie Clyburn, die es aus New York in das Madison River Valley verschlägt. Sie sind nicht freiwillig da. Als würde das Landleben nicht herausfordernd genug sein, zwingt ein tragisches Ereignis die Clyburns dazu, sich in einem ziemlich tränenreichen Drama mit Trauer und Verlust auseinanderzusetzen und dabei ihr bisheriges Leben zu überdenken: Was wichtig war, spielt plötzlich keine Rolle mehr.

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Emotional im Ausnahmezustand, aber die Landschaft ist schön

Es sei seine "bisher persönlichste Serie", sagt Taylor Sheridan und schickt Matriarchin Stacy Clyburn (Pfeiffer) und ihre Töchter Paige (Elle Chapman) und Abigail (Beau Garrett) mitsamt ihren Familien in einen emotionalen Ausnahmezustand. Sie alle können, anders als Stacys Mann Preston (Kurt Russell) mit der Abgeschiedenheit und Ruhe in Montana nicht viel anfangen - müssen sich aber daran gewöhnen: Die zweite Staffel mit ebenfalls sechs Episoden ist bereits abgedreht.

Während Michelle Pfeiffer und Kurt Russell in den Hauptrollen brillieren, huldigt das Drehbuch von Taylor Sheridan mit gewohnt pastoralen Dialogen dem einfachen Leben und der Natur. Und natürlich lässt er die immer wieder eindrucksvolle Landschaft Montanas in gebührend feierlichen Bildern würdigen.

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