"Goodbye Deutschland!"

"Goodbye Deutschland": Zweifach-Opa will junger Kenianerin Kinderwunsch erfüllen

08.05.2026 von SWYRL/Carmen Schnitzer

Vier Jahre ist es her, dass "Goodbye Deutschland" von Kai Krons Hochzeit mit der Kenianerin Emily Otieno berichtete. Nun zeigte die VOB-Dokusoap, wie es weiterging: Die Mutter eines Sohnes wünschte sich Zwillinge von dem Remscheider, der bereits vier erwachsene Kinder und zwei Enkel hatte ...

"Ich will immer noch Zwillinge!" - der Rat des Arztes, lieber nur eine Eizelle einzupflanzen statt zwei, stieß in der aktuellen Folge der VOX-Dokusoap "Goodbye Deutschland" bei Emily Otieno (32) auf taube Ohren. Das Risiko, dass ihre bereits vorhandene Kaiserschnittnarbe reißen würde, wollte die Kenianerin in Kauf nehmen.

Mit ihrem deutschen Ehemann Kai Kron (60) war die Mutter eines Jungen ins österreichische Klagenfurt gereist, um sich dort in einer Kinderwunschklinik beraten zu lassen. Da der Remscheider bereits mit 29 vier Kinder von zwei Frauen gehabt hatte, hatte er sich damals sterilisieren lassen - auf natürlichem Wege konnte er den Wunsch seiner fast halb so alten Gattin daher nicht mehr erfüllen.

Aber auch sonst: Wollte er das überhaupt wirklich? Immerhin war er bereits zweifacher Opa! "Wenn ich als reiferer Herr eine jüngere Dame habe, die solche Wünsche hat, dann muss ich mir im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass so etwas kommt", erklärte er seine Bereitschaft zur späten Vaterschaft. Mehr als zwei oder drei Versuche wollte er aber schon aus finanziellen Gründen nicht wagen.

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"Goodbye Deutschland"-Fans spekulieren über Emilys Beweggründe

Dabei war der Gastronom durchaus ganz gut betucht: Er hatte immer viel gearbeitet und zudem etwas geerbt - klar, dass auf Social Media unter den Trailern zur Sendung wieder wild spekuliert wurde, dass Emily nur auf sein Geld aus war.

In der Sendung selbst aber wirkte alles weniger klischeehaft als auf den ersten Blick. Emily präsentierte sich als selbstbewusste junge Frau, die nicht auf ihren Mann angewiesen war: "Ich habe meine Arbeit und kann meine Rechnungen auch selbst bezahlen", betonte die Bankkauffrau. Warum sie sich einen älteren Deutschen angelacht hatte, hatte sie bereits in der Folge von 2022 erklärt: Zum einen seien kenianische Männer meist weniger fähig oder willens im Haushalt zu helfen als Kai, zum anderen würden junge Kerle gerne noch unterschiedliche Frauen ausprobieren wollen. Sie dagegen wollte "einen erfahrenen Mann, der zur Ruhe kommen will".

Erst zweieinhalb Jahre nach den Aufnahmen in der Klagenfurter Klinik besuchte VOX das Paar und Emilys inzwischen neunjährigen Sohn Hope wieder - die Familie baute in der Nähe der Küstenstadt Malindi gerade ein Haus. Leider gingen die Bauarbeiten weit weniger schnell voran als abgemacht, was Kai regelmäßig zur Weißglut brachte. Emily dagegen sei sein "Ruhepool". Denn die wusste genau, dass man bei kenianischen Handwerkern mit Freundlichkeit weiter kommt als mit Druck: "Was bringt es, wütend zu sein?" Beide schienen sich durch ihre unterschiedlichen Temperamente gut zu ergänzen.

13.000 Euro für den Kinderwunsch

Neben dem Wohnhaus plante Kai später auch noch ein Restaurant zu errichten. Der Babywunsch seiner Frau hatte sich allerdings nicht erfüllt. Die Zwillinge seien "noch in Produktion", ließ Kai verlauten. Ein letztes Mal wollten beide noch mal nach Klagenfurt reisen und einen Versuch unternehmen. Das sei aber der letzte, da waren sie sich einig.

Zum einen hätten sie dann - ohne Flüge und Unterkunft - zwölfeinhalb bis 13.000 Euro ausgegeben, zum anderen empfand Emily die Prozedur der künstlichen Befruchtung als äußerst unangenehm. Ob sich ihr Wunsch nach Geschwisterchen für Hope erfüllen würde? VOX bleibt sicher dran.

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