"SWR1 Leute"-Podcast

"Das muss so sein": So stellt sich Hans Sigl seinen Ausstieg bei "Der Bergdoktor" vor

09.01.2026 von SWYRL

Seit mittlerweile 19 Staffeln steht Hans Sigl als "Bergdoktor" Dr. Martin Gruber vor der Kamera. Ans Aufhören denkt er noch nicht, doch sollte es einmal so weit sein, hat der Schauspieler bereits klare Vorstellungen von seinem Serien-Ausstieg, wie er nun im Podcast "SWR1 Leute" verriet.

"Die Geschichte könnte man im Prinzip so lange erzählen, wie die Leute diesen Mann, der immer grauer wird, im Fernsehen sehen wollen", scherzt Hans Sigl. 2008 übernahm der 56-Jährige die Rolle des Dr. Martin Gruber - und ist der beliebten ZDF-Serie "Der Bergdoktor" seitdem treu geblieben. Wie es aussehen würde, wenn er die Serie irgendwann mal verlassen würde und welchen Job im TV er sich sonst noch vorstellen könnte, hat der Österreicher im Podcast "SWR1 Leute" Moderator Jens Wolters verraten.

Auch, wenn Sigl aktuell noch nicht daran denkt, seine Rolle als Dr. Gruber abzulegen, hätte er für sein Serien-Aus eine Wunschvorstellung: "Mein Bild ist ganz klar, ich wüsste, wie ich das inszenieren würde." So würde Martin Gruber "aufgrund einer Geschichte, die noch zu finden wäre", beschließen, Ellmau wieder zu verlassen. "Er würde in meiner Version genauso in den Zug einsteigen, wie er in Folge 1 ausgestiegen ist", erklärt Sigl und betont: "Das muss so sein, dann wäre die Klammer perfekt."

Seinen Charakter einfach sterben zu lassen, fände er als Lösung "nicht schick". Dass Martin Gruber Ellmau aus eigenen Stücken wieder verlässt, wäre dagegen ein "angemessenes Ende": "Dass er wieder seines Weges zieht und dann eine Phase seines Lebens da in seiner Heimat verbracht hat."

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Hans Sigl hat Interesse an eigener Late-Night-Show

Podcast-Host Jens Wolters möchte wissen, wie Sigl spüre, "ob er noch für die Rolle brennt, oder nicht". Sigl erklärt, er merke dies "beim Gucken". So schaue er sich die neuen Folgen stets linear im Fernsehen an - und zwar im Stehen. "Wenn ich es mir nicht mehr anschauen würde und sagen würde 'Dann schreibt mir mal, wie die Quote war', dann wäre ich glaube ich am falschen Platz."

Auch, was neue Drehbücher angehe, verspüre er immer noch eine "Einlassungslust" und lese sie sofort, sobald sie ihm vorgelegt würden. Würde er diese Lust nicht mehr verspüren, wäre dies "Stufe 2". Sollte es einmal so weit kommen, vermutet Sigl, dass er bereits vorher "Anzeichen" bemerken würde, dass es Zeit sei aufzuhören.

An weiteren Ideen und Wünschen rund um die Arbeit mangelt es dem gebürtigen Österreicher nicht. "Ich würde gerne mal Theaterregie führen", erklärt er. Auch bei einem Film Regie zu führen, könne er sich vorstellen.

Ein anderer großer Wunsch des 56-Jährigen: "Wozu ich tatsächlich Lust hätte, und das eigentlich schon immer, ich hätte gerne eine Late-Night-Show", gesteht Sigl. Er spreche gerne mit Menschen und trage ein "gewisses Show-Gen" in sich: "Harald Schmidt hat das super gemacht", betont Sigl und erklärt, er verstehe nicht, warum es bis heute - abgesehen von Jan Böhmermanns "ZDF Magazin Royale" und Klaas Heufer Umlaufs Show "Late Night Berlin" - keine regelmäßige, monatliche Late-Night-Show mit tollen Gästen gebe, in der "man sich empathisch miteinander unterhält, über die Themen dieser Welt." Sigl stellt klar: "Ich wäre ready."

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