Preisverleihung

So stilvoll ehrte Komikerin verstorbenen Rob Reiner bei den Golden Globes

12.01.2026 von SWYRL/Jan-Niklas Jäger

Bei den Golden Globes gab es in diesem Jahr kein "In memoriam"-Segment, das verstorbene Akteure der Film- und TV-Branche ehrt. Also entschloss sich Moderatorin Nikki Glaser dafür, den Regisseur Rob Reiner auf eigene Weise zu ehren.

Der Tod von Regisseur und Schauspieler Rob Reiner und dessen Frau Michele Singer Reiner erschütterte Hollywood im Dezember 2025. Vor allem die Umstände sind schockierend: Aktuell steht der jüngste Sohn des Paares, Nick Reiner, vor Gericht, weil ihm der Mord an seinen Eltern vorgeworfen wird. Auch andere Größen der Branche, etwa Gene Hackman oder Robert Redford, sind 2025 von uns gegangen.

Dennoch haben sich die Produzentinnen und Produzenten der Golden Globe Awards gegen ein "In memoriam"-Segment bei der am Sonntag ausgestrahlten diesjährigen Ausgabe der Preisverleihung entschieden. Dabei handelt es sich um eine Videomontage mit Namen und Bildern der verstorbenen Stars.

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Subtile Anspielung statt Videomontage

Moderiert wurde die Gala von der Komikerin Nikki Glaser, die Reiner zu ihren großen Idolen zählte. Nachdem die 41-Jährige von der Streichung des "In memoriam"-Segments erfahren hatte, entschloss sie sich, Reiner auf eigene Weise Tribut zu zollen - und traf dabei genau die richtige Mischung witzig, rührend und stilvoll.

Ihre Verneigung hob sich Glaser bis ganz zum Ende der Preisverleihung auf. Für die Verabschiedung vom Publikum kam Glaser mit einer Baseballkappe mit dem Logo der fiktiven Heavy-Metal-Band Spinal Tap aus Reiners Mockumentary-Kultklassiker "This Is Spinal Tap" von 1984 auf die Bühne.

"Das war unsere Show. Die hier ging bis elf", sagte Glaser, eine Anspielung auf einen der bekanntesten Momente des Films, mit dem Reiner sein Regiedebüt gab. In der Szene führt der fiktive Gitarrist der Band Reiner seine Gitarrenverstärker vor. "Der hier ist ganz besonders", kommentiert er stolz. "Er geht bis elf." Normale Verstärker hingegen würden nur bis zehn gehen. Dass die Gesamtlautstärke die gleiche bleibt, unabhängig davon, wie sie beziffert wird, entgeht dem Gitarristen.

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