"Barbara - Becoming Shirin David"

"Ich habe es leider nicht geschafft": Shirin David weint in Netflix-Doku um verstorbenen Vater

11.03.2026 von SWYRL

Ihr Vater war in Shirin Davids Kindheit und Jugend kaum präsent. Im Netflix-Dokumentarfilm "Barbara - Becoming Shirin David" blickt die Künstlerin nun zurück - und erklärt, was sie im Nachhinein bereut.

Geige und Oboe spielen, dazu Ballettunterricht: Das würde man nicht unbedingt mit Rapperin Shirin David in Verbindung bringen. Doch ihrer Mutter Erika sei das in der Kindheit des heutigen Stars immer wichtig gewesen, wie sie im neuen Netflix-Dokumentarfilm "Barbara - Becoming Shirin David" (ab 13. März) schildert: "Ich habe alles gespart für die Bildung, den Musikunterricht." Teilweise hätten Barbara, wie Shirin Davids bürgerlicher Name lautet, und ihre Schwester Pati "im Wald gestanden und mussten Saxofon spielen", wie Letztere beschreibt.

"Meine Mama hat mir nie Grenzen gesetzt hinsichtlich meiner Träume", hält Shirin David ihrer Mutter im Nachhinein jedoch zugute. Dabei hat Erika vom Musikstil ihrer Tochter zunächst nichts gehalten. "Für meinen ästhetischen Verstand war es die reine Katastrophe", erklärt sie in der neuen Doku. Gleichermaßen sei es "ihr Leben", betont sie mit Blick auf ihre Tochter.

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"Ich habe mich nicht getraut, zu klingeln"

Größtenteils nicht anwesend war in der Kindheit und Jugend von Shirin David indes ihr Vater. Die Enttäuschung darüber verarbeitete die Künstlerin 2019 in ihrem Song "Fliegst du mit" - unter anderem in der Zeile: "Du bist der Grund für Mamas Schmerzen und die Trän'n meiner Schwester." Ihr Vater habe ihr das Lied übelgenommen, vermutet David im Netflix-Film. "Ich hätte ihm echt gerne noch ein paar Fragen gestellt. Ich hätte immer gedacht, ich mach es irgendwann."

Einmal sei sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor das Haus ihres Vaters gefahren. Doch zu einem Gespräch sei es nicht gekommen: "Es war ein Uhr nachts und ich habe mich nicht getraut, zu klingeln." Deshalb habe sie auf der Türschwelle kehrtgemacht und sei zurück nach Hause gefahren. "Ein paar Monate später ist er gestorben. Ich habe es leider nicht geschafft, das zu klären", kann Shirin David die Tränen nicht zurückhalten.

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