23.05.2026 von SWYRL/Leonie Ebel
Joachim Llambi erweist sich im Halbfinale von "Let's Dance" als Richter Gnadenlos - und bekommt Gegenwind vom Publikum und seinen Co-Juroren. Später in der Show räumt er gar seinen Stuhl - wenn auch nur kurzzeitig.
Tränen, Triumphe und ein lautstarker Streit am Jurypult: Joachim Llambi teilt beim großen Halbfinale von "Let's Dance" knallhart gegen einen Kandidaten aus und gerät deshalb mit Kollegin Motsi Mabuse heftig aneinander.
Dabei beginnt der Abend absolut harmonisch: Milano und Marta Arndt eröffnen die Show mit einem mitreißenden Charleston. Publikum und Jury sind gleichermaßen begeistert. "Man merkt euch sehr an, dass ihr miteinander viel Spaß habt", schwärmt Joachim Llambi. Die Belohnung: starke 29 Punkte. Auch Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov heizen dem Studio mit einer heißen Samba zu Shakiras "La Tortura" ein, müssen sich vorerst aber mit 26 Punkten zufriedengeben.
Doch die gute Stimmung kippt nach dem Quickstep von Ross Antony und Mariia Maksina schlagartig. Joachim Llambi erweist sich wie so oft als Richter Gnadenlos: "War viel außer Takt." Als ein Raunen durch das Publikum geht, legt er frech nach: "Ihr könnt ohh machen - das war nicht ein Takt außer Takt, das war die ganze Hälfte da hinten, dann die Choreo vergessen. Das muss man dann ansprechen. Das war heute der schwächste Tanz."
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Streit zwischen Joachim Llambi und Motsi Mabuse: "Es ist nicht fair"
Als Jorge González von der Energie des Paares schwärmt, grätscht Llambi dazwischen und sucht aufgeregt die Diskussion: "Quatsch, das regt mich auf! Es ist nicht fair...", rechtfertigt er sich lautstark, bis Motsi Mabuse ihn wiederum harsch unterbricht: "Aber es ist auch nicht fair, dass du sagst, die Hälfte war aus dem Takt!" Das sei schließlich "nicht die Deutsche Meisterschaft".
Joachim Llambi rudert zurück, verweist aber auf die starke Konkurrenz: "Die anderen haben eine genauso schwere Choreografie. Der Milano ist eben abgegangen wie Schmidts Katze - da müssen wir vergleichen." Eine Einigung gibt es nicht: Ross und Mariia müssen mit mageren 22 Punkten vom Parkett gehen.
Selbst nach diesem heftigen Schlagabtausch zeigt der Chefjuror keinerlei Milde. Die nächste Abreibung wartet auf Joel Mattli und Malika Dzumaev direkt nach ihrer Salsa. Llambi kritisiert vor allem das mangelnde Taktgefühl, weil die Schritte phasenweise der Musik vorausrennen. Sein Urteil fällt entsprechend bitter aus: "Heute muss die Schweiz und Liechtenstein anrufen, damit das hier weitergeht. Das muss sitzen in einem Halbfinale. Wenn das nicht sitzt, was machen wir dann hier?" Auch für sie gibt es nur 22 Punkte.
Ross Antony berührt Zuschauer mit emotionalem Tanz
In der zweiten Runde müssen die Paare erneut ran - und beweisen Kampfgeist. Milano und Marta zeigen eine leidenschaftliche Rumba, doch weil der Funke nicht komplett überspringt, reicht es nur für 25 Punkte. Dafür liefern Ross und Mariia den berührendsten Auftritt des Abends: Ihre Performance erzählt die emotionale Verwandlung eines eingeschüchterten Clowns in einen selbstbewussten, lebensfrohen Mann und zieht alle in ihren Bann. "Das ist der Ross, wie er ist", schwärmt selbst Llambi. Das Paar darf sich über 28 Punkte freuen.
Gleichzeitig verzaubert Anna-Carina Woitschack mit einem Langsamen Walzer. "Du hast Gefühle, du hast gutes Tanzen und du hast auch eine verletzliche Seite gezeigt", lobt Motsi Mabuse. Das Ergebnis: stolze 29 Punkte. Auch Joel und Malika legen sich bei ihrem Tango derart mächtig ins Zeug, dass sich Motsi einen Kommentar nicht verkneifen kann: "Weiter so. Die Nacht ist noch jung!" Der Lohn für ihre feurige Performance, die beinahe in einem Kuss mündete: 27 Punkte.
Victoria Swarovski darf hinter dem Jurypult Platz nehmen
Das eigentliche Highlight des Abends wartet jedoch beim unberechenbaren Impro-Dance, bei dem die Promis völlig ohne Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen werden. Bei dieser Challenge sorgt besonders der Auftritt von Milano und Marta für absolute Begeisterung: Das Duo präsentiert eine so überragende Fusion aus Paso Doble und Cha-Cha-Cha, dass es im Studio niemanden mehr auf den Sitzen hält. Die Jury zeigt sich völlig überwältigt und zückt die Höchstbewertung von 30 Punkten. Weil Moderatorin Victoria Swarovski schon vorab versucht, Joachim Llambi ein Lob zu entlocken, sorgt dieser für eine Überraschung: Er räumt kurzerhand seinen Platz und bittet sie hinter das Jurypult, damit sie ihre Begeisterung selbst verkünden kann.
Für den krönenden Abschluss des Abends sorgen schließlich Anna-Carina und Evgeny Vinokurov. Mit ihrer mitreißenden Improvisation aus Jive und Wiener Walzer begeistert das Duo auf ganzer Linie und ertanzt sich ebenfalls die perfekte Wertung von 30 Punkten.
Dieser Star muss "Let's Dance" verlassen
Quälend lange Minuten des Wartens und spürbare Anspannung im Studio: Die große Entscheidung verlangt allen Teilnehmern noch einmal alles ab. Bis zum Schluss blieb völlig offen, wer den Einzug ins "Let's Dance"-Finale schafft und für wen die Reise so kurz vor dem Ziel vorbei ist. Am Ende folgt jedoch die traurige Gewissheit: Für Ross Antony und seine Tanzpartnerin Mariia ist der Traum vom Sieg geplatzt.
Wer "Dancing Star 2026" wird, erfahren die Zuschauer am kommenden Freitag (29. Mai um 20:15 Uhr) beim großen Finale von "Let's Dance" auf RTL.



