22.05.2026 von SWYRL/Michael Eichhammer
Nach neun Jahren endet ein klangvoller Name in der Welt des Gamings: Am 9. Juni erscheint das letzte Update für "Destiny 2". Weitere Entwicklungen wird es nicht geben. Experten gehen in Folge auch von Entlassungen von Mitarbeitern aus.
"Monument of Triumph" nennt sich das letzte Inhalts-Update für "Destiny 2", das am 9. Juni erscheint. Der Titel wirkt auf eine makabere Weise unpassend, denn der Release stellt für Bungies Action-Reihe und die SciFi-Community alles andere als ein Denkmal des Triumphs dar. Vielmehr wird "Destiny 2" mit dem Update ein letztes Mal zum Abschied winken, ehe die Entwicklung eingestellt wird, wie das Studio Bungie in einem offiziellen Blog-Post verkündete.
Das letzte Update soll die Story von "Destiny 2" auch inhaltlich zu einem schlüssigen Ende bringen. Für Gamer bringt das letzte Kapitel des 2017 erstmals veröffentlichen Online-Shooters ein Wiedersehen mit der "Sparrow Rennliga" mit sich. Neue Klassen-Fähigkeiten und aktualisierte Dungeon- und Raid-Loots sind ebenfalls an Bord. Zudem wird der von der Community teils kritisierte Portal-Bildschirm durch ein zentrales "Director"-Menü ersetzt. Ein frisches Pantheon wird von neuen Bossen bevölkert.
Angesichts der aktuellen EU-Bürgerinitiative "Stop Destroying Videogames", die Publisher am kompletten Unspielbarmachen von Games hindern will, ist es interessant zu wissen: "Destiny 2" soll dauerhaft spielbar bleiben - nicht nur offline, sondern auch online. Das ist auch schon beim ersten Teil des SciFi-Shooters bis heute der Fall. Weniger dauerhaft scheinen allerdings manche Jobs bei Bungie zu sein ...
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"Bloomberg" berichtet von Entlassungen bei Bungie
Gaming-Journalist Jason Schreier berichtet für "Bloomberg", Insider aus dem direkten Umfeld des Studios hätten erklärt, dass im Zuge des Endes von "Destiny 2" auch eine erhebliche Zahl von Stellen im Entwicklerteam des MMO-Shooters gestrichen werden soll. Bungie hat diese Gerüchte noch nicht offiziell kommentiert. Bereits 2024 reduzierte das Studio 220 Stellen.
Mitarbeiter hätten zwar neue Projekte gepitcht, die teils im Zusammenhang mit dem "Destiny"-Universum stehen könnten, doch weder "Destiny 3" noch andere Visionen sind bisher von der entscheidenden Stelle genehmigt worden. Sony übernahm Bungie vor vier Jahren.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Zahl der wöchentlichen Spielenden von "Destiny 2" bereits Anfang des Jahres rasant gesunken ist. Unzufrieden ist man bei Bungie und Sony allerdings auch mit der Performance des neuen Extraction-Shooters "Marathon", der die Erwartungen noch nicht erfüllen konnte.



