31.03.2026 von SWYRL
Wenn der Hund die Neurose spiegelt: In der Netflix-Komödie "Eat Pray Bark" therapiert Ex-Fußballprofi Rúrik Gíslason als charismatischer Trainer Nodon im Zillertal eine Gruppe gestresster Großstädter und ihre Vierbeiner. Ein herrlich schräger Trip zwischen Bonding, Schnüffeln und Selbsterkenntnis.
Im schlanken, deutschen 90-Minüter "Eat, Pray, Bark - Therapie auf vier Pfoten" (ab Mittwoch, 1. April, Netflix) begeben sich die unter Druck stehende Politikerin Uschi (Alexandra Maria Lara), der schlecht gelaunte Literatur-Professor Helmut (Devid Striesow) und sein Mann Ziggy (Doga Gürer), die hypersensible Babs (Anna Herrmann) sowie der schweigsame Hakan (Kerim Waller) mit ihren Vierbeinern in Therapie beim charismatischen Hundetrainer Nodon (Rúrik Gíslason). Der keltische Charisma-Trainer setzt auf unkonventionelle Methoden: Vom Schnuppern auf Augenhöhe bis hin zu extremen Outdoor-Challenges müssen die Besitzer lernen, dass nicht das Ende der Leine das Problem ist, sondern sie selbst.
Der Fokus der Handlung liegt auf dem unkonventionellen Coaching-Ansatz des Trainers Nodon in der Abgeschiedenheit der Berge. Er wendet Methoden an, die auf seinen Erfahrungen mit einem Wolfsrudel basieren und eine instinktive Ebene der Kommunikation ansprechen. Dabei wird die gewohnte Distanz zwischen Mensch und Tier aufgehoben, um eine unmittelbare, physische Verbindung herzustellen.

