22.05.2026 von SWYRL/Carmen Schnitzer
Alljährlich zog es Familie Schramm in den Ferien nach Dubai - bis sie plötzlich auf einem Rückflug der Rappel packte: Warum nicht ganz dorthin ziehen? Nur sieben Wochen später war es bereits so weit. Die VOX-Dokusoap "Goodbye Deutschland!" begleitete Vivien, Danny und Sohn Roddy bei ihrem Neustart.
Nanu, die kennen wir doch, dachten sich viele Fans, als die VOX-Dokusoap "Goodbye Deutschland!" auf Social Media Vorschau-Trailer für die aktuelle Folge zeigte. Darin zu sehen: Danny (50), Vivien (51) und Sohn Rodney, genannt Roddy Schramm (18), die Hals über Kopf nur sieben Wochen nach dem Entschluss nach Dubai zogen - ohne dort eine feste Einnahmequelle geschweige denn eine neue Bleibe zu haben. Für die ersten vier Wochen hatte die Familie eine Zwei-Zimmer-Wohnung für 3.000 Euro angemietet, doch die sollte nicht die Endstation sein.
Tatsächlich waren die Aufnahmen der Spontan-Auswanderung bereits rund vier Jahre alt, und die Familie war seitdem auch in einigen anderen TV-Formaten zu sehen gewesen, unter anderem bei ihren guten Freunden, den "Geissens". VOX hatte die Schramms sogar bereits 2011 in der Sendung "Der Traum vom Haus" begleitet, als sie eben dieses bauen ließen, inklusive angeschlossener Lackiererei.
Diese ihre - noch nicht abbezahlte - Existenz in Börnsen bei Hamburg wollten sie nun wieder aufgeben, aufgrund einer fixen Idee, die Vivien "Herzensangelegenheit" nannte: "Dubai ist so cool. Die Menschen sind freundlich, ich hab' noch nie ein gastfreundlicheres Land gesehen als Dubai", schwärmte die gelernte Friseurmeisterin. Ihr Ehemann betonte, er wolle nicht unbedingt aus Deutschland weg, aber: "Ich will da hin."
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"Wir machen immer unser eigenes Ding"
Auch Teenie Roddy, zum Zeitpunkt des Drehs 14, war Feuer und Flamme, obwohl er mitten im Schuljahr auf eine englischsprachige Schule würde wechseln müssen: "Wir sind anders", erklärte er selbstbewusst das Geheimnis seiner Familie. "Wir machen immer unser eigenes Ding und halten zusammen und stellen halt was auf die Beine, wo andere sagen würden: Das ist unmöglich. Wir setzen uns was in den Kopf und dann schaffen wir das eigentlich auch immer."
Und so verkauften die drei bei einem Haus-Flohmarkt fast ihr gesamtes Hab und Gut, um Geld für den Neustart zu haben, der teuer werden würde: 2.000 Euro monatlich würde allein Roddys Schule kosten, die Miete für eine noch zu findende Wohnung mindestens genauso viel, wenn nicht deutlich mehr. Und beides musste in Dubai mindestens ein Vierteljahr im Voraus bezahlt werden! Dazu kamen Maklergebühren, Kosten für Möbel und Küchengeräte und vieles mehr. Die rund 30.000 Euro, die der Flohmarkt und eine anschließende Internet-Versteigerung eingebracht hatten, waren da schnell wieder weg.
"Goodbye Deutschland!"-Neustart geglückt - so geht es den Schramms heute
Doch die Familie war zuversichtlich. Ganz von vorn anzufangen, würde sie auch Dinge wieder neu schätzen lehren, glaubte Vivien. Danny sah es pragmatisch: "Wir müssen uns in diesem neuen Land erst mal wieder hocharbeiten." Nachdem ihm ein in Dubai obligatorischer Fitnesstest seine Arbeitstauglichkeit bescheinigt hatte, begann er, auf Provisionsbasis in der Werkstatt seines einheimischen Kumpels Nasser zu arbeiten und die Luxuskarossen und Sammlerautos von dessen gut betuchter Kundschaft zu sanieren.
Einige Fans der Sendung, die die Familie noch nicht kannten, kritisierten auf Social Media deren Kopf- und Planlosigkeit ("Blauäugig bis zum Geht-nicht-mehr!"). Andere wussten es bereits besser und verteidigten die drei: Inzwischen hat sich Danny Schramm nämlich auch bei Dubais High Society einen Namen gemacht und fertigt für diese individuelle, künstlerische Speziallackierungen an.
Vivien, das sieht man auf ihren Social-Media-Kanälen etabliert sich als bildende Künstlerin, und Roddy hat kürzlich eine Ausbildung zum Lackierer begonnen. Allen dreien scheint es prächtig zu gehen - was sie in Kommentaren unter den "Goodbye Deutschland!"-Reels auch bestätigen.



