Das Chamäleon der Popmusik
Die Nachricht vom Tod David Bowies schockte vor zehn Jahren Jahren die (Musik-)Welt: Die Pop-Legende starb an den Folgen einer Leberkrebserkrankung. In der Bildergalerie erinnern wir an seine Songs, seine größten Rollen, die (Kunst-)Figuren, die Bowie erfand und mit denen er Pop-Geschichte schrieb ...
© Dave Benett/Getty ImagesDavid Robert Jones
"When I Live My Dream": Schon als Teenager träumte der am 8. Januar 1947 geborene David Robert Jones von einer Karriere als Popstar und veröffentlichte erste Songs mit seiner Band Davie Jones and the King Bees.
© Potter / Express / Getty ImagesDavid Bowie
"Love You Till Tuesday": Bevor er zum internationalen Superstar wurde, musste sich David Bowie nicht nur musikalisch erst finden. Auch ein Künstlername musste gefunden werden. Zu David Bowie wurde er 1965 - nachdem der Frontmann der Monkees ("I'm A Believer") ebenfalls als Davy Jones auftrat.
© ARTE/Redferns/Getty Images 2019Der Späthippie
"Space Oddity": Zu Beginn seiner Karriere inszenierte sich David Bowie als Mischung aus Folk-Hippie und Songwriter-Bohemian.
© Isolar Enterprises / EMIDer Ehemann
"The Prettiest Star": Bereits 1970 hatte Bowie das Model Angela Barnett geheiratet, ein Jahr später kam der gemeinsame Sohn Duncan Zowie Haywood Jones zur Welt. Beide führten eine offene Ehe, die 1980 mit der Scheidung endete.
© Smith/Express/Getty ImagesZiggy Stardust
"Starman": Mit seinem 1972er-Glamrock-Meisterwerk "Ziggy Stardust" und der gleichnamigen Kunstfigur wurde Bowie zum Superstar.
© Michael Putland/Getty ImagesAlladin Sane
"Rock'n'Roll Suicide": 1973 ließ Bowie sein außerirdisches Alter Ego Ziggy Stardust sterben.
© EMIThin White Duke
"Golden Years"?: Mitte der 70er-Jahre kämpfte David Bowie mit seiner Kokainsucht und erschuf (sich) eine neue Künstlerrolle: den Thin White Duke.
© Ron Pownall/Corbis via Getty ImagesDer Mann, der vom Himmel fiel
"Station To Station": Auch als Schauspieler machte David Bowie von sich reden. Der Science-Fiction-Film "Der Mann, der vom Himmel fiel" (1976), in dem er die Hauptrolle, den Außerirdischen Thomas Jerome Newton, spielte, gilt heute als Kultklassiker - nicht nur für Bowie-Fans.
© ARTE / Studio CanalDer geläuterte Held
"A New Career In A New Town": Ende der 70er-Jahre zog Bowie nach Berlin, um Abstand von seinem Superstarleben zu gewinnen und seine Drogenprobleme zu überwinden, in der deutschen Hauptstadt entstanden die Meisterwerke "Low" (1977) und "Heroes" (1978).
© Sukita / Tintoretto Entertainment / EMIDer Freund und Mentor
"Lust For Life": In Berlin nahm David Bowie (rechts) seinen Freund Iggy Pop unter seine Fittiche, schrieb gemeinsam mit ihm die Songs für dessen Alben "The Idiot" und "Lust For Life", die er auch produzierte.
© Evening Standard/Getty ImagesDer Clown
"Ashes To Ashes": Nach seiner Berliner Zeit begann Bowie das neue Jahrzehnt mit einem Album "Scary Monsters (And Super Creeps)", das mit "Ashes To Ashes" einen seiner größten Pophits abwarf.
© Duffy / Parlophone / Warner MusicDer Popstar
"Let's Dance": In den 80er-Jahren bewegte Bowie als Popstar die Massen.
© Denis O'Regan / EMIDer Zauberer
"Die Reise ins Labyrinth": In Jim Hensons Märchenfilm übernahm Bowie 1986 die Rolle des Bösewichts.
© Sony Pictures Home EntertainmentDer Zweifelnde
"Never Let Me Down": 1987 veröffentlichte Bowie das gleichnamige Album, das er später als sein schlechtestes bezeichnen sollte.
© Ebet Roberts/Redferns/Getty ImagesDer Rockstar
"Tin Machine": Mit der gleichnamigen Rockband wollte David Bowie (zweiter von rechts) in die Anonymität abtauchen.
© Aaron Rapoport/Corbis/Getty ImagesDas Traumpaar
"The Wedding": Sie lernten sich bei einem Blind Date kennen und verliebten sich: 1992 heiratete David Bowie das Supermodel Iman. Bis zu seinem Tod galten die beiden als Traumpaar.
© Ron Galella, Ltd./Ron Galella Collection via Getty ImagesDer Experimentelle
"Little Wonder": In den 90er-Jahren experimentierte Bowie mit unterschiedlichen Musik- und Kleidungsstilen, unter anderem mit roten Haaren und Drum'n'Bass-Sounds auf "Earthling" (1997).
© Mick Hutson/Redferns/Getty ImagesAndy Warhol
"Basquiat": Im Biopic über den New Yorker Künstler spielte David Bowie Andy Warhol. Die Pop-Art-Legende war auch eines seiner großen Vorbilder, bereits 1971 hatte Bowie ihm einen Song gewidmet.
© Getty ImagesDer altersweise Gentleman
"If I'm Dreaming My Life": Ende der 90er-Jahre kehrte Bowie den Stil-Experimenten den Rücken und besann sich seiner Songwriter-Qualitäten.
© Sony MusicDer Pop-Eremit
"Never Get Old": 2004 spielte David Bowie seine letzte Tournee, nach einem Herzinfarkt zog er sich für lange Zeit aus dem Pop-Business zurück.
© Jo Hale / Getty ImagesDer stolze Papa
"Kooks": Schon auf "Hunky Dory" (1971) hatte er seinem Sohn einen Song gewidmet, fast 40 Jahre später zeigte sich David Bowie (rechts) stolz auf der Premiere des Sci-Fi-Films "Moon", bei dem Duncan Jones Regie geführt hatte.
© Jim Spellman/WireImage/Getty ImagesDer Rückkehrer
"The Next Day": Nach zehn Jahren Pause meldete sich David Bowie 2013 überraschend mit einem neuen Studioalbum zurück.
© Jimmy King / SonyDie Legende
"Lazarus": Kurz vor seinem Tod hatte das gleichnamige Musical in New York Premiere, der Song ist Teil seines 25. und letzten Albums "Blackstar", das am 8. Januar 2016, pünktlich zu Bowies 69. Geburtstag erschien.
© Jimmy King / SonyDer Unvergessene
"I Can't Give Everything Away": Bereits seit 2014 wusste David Bowie von seiner Krebserkrankung, hielt sie aber geheim. Dementsprechend plötzlich kam für die Weltöffentlichkeit sein Tod am 10. Januar 2016.
© Jimmy King