Hollywoodstar

Matthew McConaughey verzichtet auf Kandidatur als Gouverneur von Texas

29.11.2021 von SWYRL

Ein Hollywoodstar als US-Politgröße: Was bei Arnold Schwarzenegger glänzend funktionierte, hatte sich zuletzt auch bei Matthew McConaughey angedeutet. Via Twitter nahm der Schauspieler nun aber Abstand von einer möglichen Kandidatur als Gouverneur von Texas.

Eine Schauspielgröße auf dem wichtigsten politischen Posten im US-Bundesstaat Texas? Das hätte wohl für mächtig Medienwirbel gesorgt. Hatte Matthew McConaughey in den letzten Monaten mit politischen Ambitionen kokettiert, ruderte er nun zurück - zumindest vorerst. Auf Twitter postete der Oscargewinner ("Dallas Buyers Club") einen kurzen Clip, in dem er sich zu einer möglichen Politkarriere äußert. Zwar habe er sich in den letzten Monaten intensiv mit amerikanischer und texanischer Politik auseinandergesetzt, aber: "Das ist ein Pfad, den ich vorerst nicht wählen werde."

Dennoch habe er viel gelernt, unter anderem, "dass wir einige Probleme haben, die wir lösen müssen, dass unsere Politik ein neues Ziel braucht, dass wir mehr Vertrauen in unser Leben brauchen", sagte McConaughey. Er sei zur Überzeugung gekommen, dass "große Anführer immer dienen". Das könnten Politiker ebenso sein wie ein Star-Quarterback oder ein Vater, Mentor oder Lehrer. "Dienen bedeutet, heute Verantwortung zu übernehmen, damit wir morgen mehr Freiheit haben können."

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Statt Politkarriere: Matthew McConaughey will sich für Stiftungen engagieren

Die Kandidatur für das Amt des texanischen Gouverneurs schlägt McConaughey also vorerst aus. Stattdessen will der Schauspieler nach eigener Aussage Unternehmen und Stiftungen unter die Arme greifen, "die eine Mission haben" und die "Wege für den Erfolg von Menschen schaffen". Das sei der "amerikanische Traum", stellte der 52-Jährige fest.

Dieses Ziel Wirklichkeit werden zu lassen, liege laut des Schauspielers auch in der Hand von Politikern, wie er erklärte: "Politiker - die guten - können uns helfen, dorthin zu kommen, wo wir hinmüssen." Dennoch würden die Amtsinhaber nicht die alleinige Verantwortung tragen: "Seien wir uns darüber im Klaren, dass sie nichts für uns tun können, wenn wir nicht selbst etwas für uns tun wollen."

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