08.03.2026 von SWYRL/Simone Deckner
Fünf Jahre lang lebte Jagdhund-Mix Elvis im Tierheim. Dann adoptierte ein liebevolles Paar den "Unvermittelbaren". Der elfjährige Rüde blüht regelrecht auf in seinem neuen Zuhause. Doch dann müssen Kerstin und Antonello plötzlich eine Hiobsbotschaft verkraften.
Nur dreieinhalb Monate, nachdem der "Unvermittelbare" Elvis in seinem neuen Zuhause eingezogen ist, überschlagen sich die Ereignisse: Kerstin und Antonello haben bei dem elfjährigen Mischling eine Beule auf dem Rücken festgestellt und machen sich deswegen große Sorgen um die Gesundheit ihres Schützlings: "Wir wissen jetzt nicht genau, was das für ein Knubbel ist. Der Arzt meinte, es könnte eine tumoröse Veränderung sein", sagt Kerstin. Martin Rütter leidet mit: "Oh Mann, dann hoffen wir mal, dass das nichts Ernstes ist", sagt er, fürchtet aber Schlimmes. "Das hört sich nicht gut an."
Elvis' neue Halter sollen die Hautveränderung zunächst noch einmal 14 Tage beobachten. Ändert sich nichts, soll der Knoten herausoperiert werden. Antonello: "Da macht uns Sorgen, aber man verdrängt das und sieht nur das Gute." Gutes gibt es jede Menge: Innerhalb kürzester Zeit ist aus den Dreien ein eingespieltes Team geworden: "Er ist von Tag eins Teil der Familie gewesen", schwärmt Antonello von Elvis, "das ist ein Hammer-Hund!"
Der Jagdhund-Mix aus Spanien hatte zuvor fünf Jahre lang im Tierheim ausgeharrt. Wie gut es dem Rüden in seinem neuen Zuhause geht, zeigt sich im Alltag: Elvis flitzt freudig über die Wiese und wälzt sich auf dem Teppich im Wohnzimmer. "Es ist wirklich schön zu sehen, wie schnell Elvis angekommen ist", freut sich auch "Hundeprofi" Martin Rütter.
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Martin Rütter: "So hart sich das anhört: Auch das ist Tierschutz"
Doch kurze Zeit später dann der Schock: Kerstin und Antonello melden sich mit einem Video - unter Tränen: "Elvis hatte ja diese Beule auf dem Rücken. Heute war OP-Termin in der Tierklinik. Sie wollten vorher noch ein CT machen. Bei dem Gespräch hat der Arzt uns dann erklärt, dass diese Beule von einem Tumor in seinem Rückenmark ist, der von innen nach außen wächst und nicht operabel ist." Sie hätten daher das einzig Sinnvolle getan und Elvis erlöst, sagt Kerstin und weint, genau wie ihr Mann Antonello: "Wir haben ihn gehen lassen müssen", sagt Kerstin erschüttert.
Martin Rütter ist von der Nachricht getroffen: "Das ist natürlich für alle Beteiligten das Schlimmste, was passieren kann", sagt er. Der erfahrene Hundetrainer lobt Kerstin und Antonello ausdrücklich dafür, dass sie dem unheilbar kranken Hund Schmerzen und Leid erspart haben: "So hart sich das anhört: Auch das ist Tierschutz", erklärt Martin Rütter die Entscheidung, Elvis einschläfern zu lassen.
Die Erinnerung an ihren tierischen Begleiter tragen Kerstin und Antonello für immer in ihren Herzen - aber nicht nur da: Neben Fotos und der Urne mit der Asche ihres geliebten Hundes lassen sie sich auch noch ein Tattoo mit Elvis' Namen und Tatzenabdruck stechen. Selbst, wenn dem "Unvermittelbaren" nur wenig Zeit in seinem neuen Zuhause blieb, Elvis durfte noch einmal erfahren, wie es ist, von ganzem Herzen geliebt zu werden.
"Die Unvermittelbaren - mit Martin Rütter" läuft sonntags, 19.05 Uhr, bei RTL und vorab bei RTL+.



