02.04.2026 von SWYRL/Jasmin Herzog
Nach dem Desaster mit George Lazenby hievte Agentenplatzhirsch Sean Connery die 007-Reihe auf gewohntes Niveau. VOX zeigt "James Bond 007 - Diamantenfieber" aus dem Jahr 1971 nun erneut.
Nachdem "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (1969) mit dem schwächsten Bond-Darsteller aller Zeiten George Lazenby zum Misserfolg geriet, wurde der damals 41-jährige Sean Connery mit einer Riesengage zurückgeködert. Sie soll mindestens eine Million Dollar betragen haben, und Connery bat sich für jede weitere Überziehungswoche 10.000 Dollar aus. Außerdem wurde ihm das Produktionsbudget für zwei Filme seiner Wahl zugesagt. Der Deal entpuppte sich als gelungener Coup. "Diamantenfieber" (1971), den VOX nun erneut zeigt, spielte allein in England und den USA innerhalb eines Jahres 22 Millionen Dollar ein - damals eine gigantische Summe.
Ernst Stavro Blofeld (Charles Grey), der Vorsitzende der Spectre-Vereinigung, lässt aus den britischen Minen in Südafrika riesige Mengen von Diamanten schmuggeln. Mit einem Satelliten schickt er die Diamanten auf die Erdumlaufbahn, um mit einem extrem gebündelten Laserstrahl den Planeten Erde zu erpressen. Um den Weg, den die Diamanten nehmen, zu verfolgen, wird James Bond in Blofelds Organisation eingeschleust. Der einfache Fall scheint unter Bonds Niveau zu liegen. Doch als 007 mit einem Sarg voller Diamanten von dannen fliegt, merkt 007, dass Blofeld so leicht nicht totzukriegen ist.
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Wer wird der nächste Bond?
Shirley Bassey singt den Titelsong "Diamonds Are Forever" zu diesem mit gewagten Stunts und Tricks gespickten Film, der im Stil von "Goldfinger" gedreht wurde, um die Bond-Fans noch einmal zu fesseln. Was mit diesem Beinahe-Remake auch prompt gelang. Doch ganz klar war Connery der Erfolgsgarant. Nach dem Desaster mit George Lazenby hatten die Produzenten mit seinem nächsten Nachfolger Roger Moore dann auch mehr Glück.
Wer den bislang letzten Bond-Darsteller Daniel Craig beerben wird, steht derweil weiterhin in den Sternen: Nach dessen letztem Auftritt in "Keine Zeit zu sterben" (2021) werden die unterschiedlichsten Namen genannt, zuletzt galten Callum Turner, Harris Dickinson und Aaron Taylor-Johnson als Favoriten. Bei der Frage nach der Besetzung der Hauptrolle kündigte der neue Rechteinhaber Amazon immerhin an, dass James Bond männlich und britisch bleibe. Mit Regisseur Denis Villeneuve ("Dune") und Drehbuchautor Steven Knight ("Peaky Blinders") steht zumindest das Kreativ-Team für "Bond 26" bereits fest.



