"Kitchen Impossible"

"Hat mir wirklich was bedeutet": Tim Mälzer erlebt emotionale "Kitchen Impossible"-Reise

26.04.2026 von SWYRL/Bettina Friemel

Vom "Wohnzimmer" zur "Ersatzfamilie": Alexander Herrmann schickt Tim Mälzer bei "Kitchen Impossible" auf VOX an die Orte, an denen sein Herz am meisten hängt. Und einer davon hat eine besonders große Bedeutung für den TV-Koch ...

Zum vierten Mal tritt Alexander Herrmann bei "Kitchen Impossible" an, um gegen seinen alten Kumpel Tim Mälzer endlich mal zu gewinnen. Trotz Wettkampfgedanken schwingt auch viele Liebe mit im Raum. Denn Herrmann schickt seinen Konkurrenten nach Alcúdia auf Mallorca, wo der von schönen und schmerzhaften Erinnerungen übermannt wird. "Ich habe hier meine Ersatzfamilie", erzählt Mälzer von seiner Vergangenheit auf Mallorca. Besonders schmerzt ihn, dass der befreundete Olivenbauer Pep Solivellas erst kürzlich verstarb: "Ich habe es nicht geschafft, auf die Beerdigung zu kommen. Deshalb bin ich auch ein bisschen angefasst, dass ich praktisch direkt nach seinem Tod unmittelbar hier in seiner Gegend bin."

Dann kommt dessen Sohn ums Eck und nimmt Mälzer lange in den Arm. Mälzer ist ganz angerührt: "Es hat mir wirklich was bedeutet." Gemeinsam fahren sie zur Olivenfarm. "Das ist fast ein bisschen wie mein Geburtshaus, weil ich dieser Familie so viel Schutz zu verdanken habe", verbrachte Mälzer während seines Burnouts viel Zeit dort. "Die haben mich in ihre gesamte Familie reingeholt." Mälzer macht eine Roomtour durch die Finca: "Es ist wie nach Hause kommen."

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Emotionale Challenge: "Fliege glücklich nach Hause"

Die Erinnerungen an Pep Solivellas bringen Tränen in Mälzers Augen: "Ein ganz toller Mann." Der Ort spielte eine wichtige Rolle in seinem Leben: "Das tut gut, die Menschen um sich zu haben, die man wirklich liebt." Nicht einmal beim Öffnen der schwarzen Box kommt die übliche Schimpftirade. Mit einem Lächeln akzeptiert Tim Mälzer die Aufgabe Arroz Brut: "Ich freu mich richtig - und kotze im Strahl." Die Aromenvielfalt und Eleganz des traditionellen Gerichts so hinzukriegen wie der Originalkoch Bernart Gost Perello hält Mälzer für "unmöglich". Aber egal: "Ich fliege wahnsinnig glücklich nach Hause." Der Rückblick auf die Challenge geht Mälzer wieder ans Herz: "Ich bin emotional." Und die 6,9 Punkte reichen sogar zum Gesamtsieg.

Denn zuvor ging es für ihn ins Hamburger Hotel "Vier Jahreszeiten", das Mälzer als sein "Wohnzimmer" bezeichnet. In der Box warten Petersfisch mit Fenchel und Paprikaschaum von Drei-Sterne-Koch Christoph Rüffer. Die Gelegenheit nutzt Mälzer direkt für eine Retourkutsche. Er hält seinem Freund Rüffer die Hand hin: "Wenn ich zwischen 6 und 7 Punkte mache, bist du mein nächster Gegner. Und dann zerstöre ich dich ..." Rüffer schlägt ein, bevor er überhaupt nachgedacht hat: "Oh sch...! Moment!" Doch Mälzer beharrt darauf: "Dann bist du mein nächstes Opfer, das schwöre ich dir. Und dann ist Payback-Time." Tatsächlich erreicht Mälzer eine Jurywertung von 6,5.

Herrmann scheitert an Knödel und Nudeln

Seinen Konkurrenten Alexander Herrmann lässt er dafür an Heimatküche scheitern, und zwar an eigentlich simplen Beilagen wie Knödel und Nudeln. In Coburg konstruiert Mälzer für den fränkischen Zwei-Sterne-Koch maximale Fallhöhe: "Wollen wir mal gucken, ob der Held im eigenen Land auch liefert." Herrmann erkennt sofort das Dilemma der traditionellen Kartoffelknödel, den sogenannten "Coburger Rutschern" von Originalkoch Hannes Scammell: "Da braucht man jahrzehntelange Erfahrung. Wenn ich sowas machen muss in der eigenen Heimat und es dann nicht gelingt ..." Da wäre Mälzer doch blöd, wenn er ihn das nicht machen ließe! Es kommt, wie es kommen muss: Der Kloß ist zu fest. "Im Grunde muss ich froh sein, dass ich überhaupt noch in meine Heimat zurückfahren darf, weil ich das heilige Sakrileg des falschen Kloßes an den Händen hatte", nimmt Herrmann 6,7 Punkte entgegen.

Auf Sardinien kommt die "eiskalte Klatsche" vor traumhafter Aussicht: ein Raviolo mit Tomatensoße und ein Brotauflauf von Originalköchin Chicca Ortu. Das falsche Mehl, der falsche Käse - "der Ravioli war auf jeden Fall schei...", stellt Herrmann nach dem Kochen fest. "Es war eine Katastrophe." So schlimm findet es die Jury nicht, denn die vergibt 6,5 Punkte - trotzdem zu wenig, um Mälzer endlich zu besiegen.

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