17.03.2026 von SWYRL
In einem Diner in Los Angeles taucht plötzlich ein Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell) auf. Er will ein Team rekrutieren, um eine böse KI zu stoppen. - Mit der Sci-Fi-Komödie "Good Luck, Have Fun, Don't Die" präsentiert Star-Regisseur Gore Verbinski seinen ersten neuen Film seit neun Jahren.
Stell dir vor, es liegt an einem einzigen Menschen, die Welt vor dem Untergang zu retten, und dann steht da ein völlig zerlumpter Sam Rockwell im Cyberpunk-Penner-Dress, um den Job zu erledigen: Soll das ein Witz sein? Ja und nein. Rockwell genießt ein hohes Ansehen in Hollywood (Oscar als bester Nebendarsteller für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"), spielt in der Regel aber doch eher linkische und wenig sympathische Figuren - kein klassischer Kinoheld. Die Bedrohung, mit der er es in Gore Verbinskis "Good Luck, Have Fun, Don't Die" zu tun hat, ist jedoch definitiv mehr als nur ein alberner Gag.
Gore Verbinski hat zweifellos Sinn für Humor und mag Protagonisten abseits der Norm. Am eindrucksvollsten zeigte sich das in seinen drei "Fluch der Karibik"-Filmen mit Johnny Depp als ikonischem Captain Jack Sparrow. Es zeigt sich auch jetzt wieder in der durchgeknallten Science-Fiction-Komödie "Good Luck, Have Fun, Don't Die", der ersten Regie-Arbeit von Verbinski seit immerhin zehn Jahren ("A Cure for Wellness").
Die Geschichte beginnt in irgendeinem gewöhnlichen Diner in Los Angeles. Da sitzen alle möglichen Menschen beim Essen, und dann kommt plötzlich ein "Mann aus der Zukunft" (Sam Rockwell) durch die Tür. Er erklärt, dass er bereits 117 Mal hier war, um ein Team zu rekrutieren, dass die Versklavung der Welt durch eine böse Künstliche Intelligenz verhindern soll. Man lacht ihn aus, wenig überraschend. Als der Zeitreisende allerdings damit droht, das Diner in die Luft zu jagen, nimmt Weltrettungsversuch Nummer 118 doch seinen Lauf.
"In diesem Film ist unsere Zukunft so verkorkst, dass sie uns nicht Arnold Schwarzenegger geschickt hat - sie hat uns Sam Rockwell geschickt!", erklärt Gore Verbiksi die Besetzung der Hauptrolle. "Als hätte jemand gesagt: 'Sorry, sämtliche Helden sind tot, das ist alles, was wir haben."' Der Regisseur und Produzent (Drehbuch von Matthew Robinson) sieht seinen "Mann aus der Zukunft" irgendwo zwischen Absurdität, Comedy, tiefem Pathos und Schmerz - eine tragikomische Figur, der eine gewisse "Traurigkeit" anhaftet. Neben Sam Rockwell stehen unter anderem auch Michael Peña, Juno Temple, Haley Lu Richardson und Zazie Beetz auf der Besetzungsliste.

