Trailer zu "Der Astronaut - Project Hail Mary"

"Der Astronaut": Kann Ryan Gosling die Erde noch retten?

17.03.2026 von SWYRL

Ryan Gosling begibt sich in "Der Astronaut" auf eine galaktische Mission, um die Sonne vor dem Erlöschen zu bewahren. Neben dem Hollywood-Superstar ergatterte auch Sandra Hüller eine Rolle in dem Science-Fiction-Blockbuster.

Flüge ins Weltall gehören wohl zu den spektakulärsten Dingen, die ein Mensch überhaupt machen kann - kein Wunder, dass viele Kinder davon träumen, später mal Astronaut oder Astronautin zu werden. Fürs Kino muss man in der Regel trotzdem noch etwas drauflegen. Keine stinknormalen Weltraum-Missionen, sondern solche, die eigentlich unmöglich zu realisieren sind - das ist der Stoff, aus dem schon viele Blockbuster gemacht wurden. Ganz aktuell: "Der Astronaut - Project Hail Mary" mit Ryan Gosling und Sandra Hüller.

Stanley Kubricks visionäre Jupiter-Mission "2001: Odyssee im Weltraum" (1968), "Armageddon" (1998) mit Bruce Willis als Ölbohrexperte auf einem Asteroiden, Matthew McConaughey als Wurmloch-Reisender in "Interstellar" (2014), Matt Damon als unglücklich zurückgelassener "Marsianer" (2015): Die Liste atemberaubender Weltraum-Abenteuer, die selbst die kühnsten NASA-Träumer für reine Fantasterei halten müssen, ist lang. Und mit "Der Astronaut - Project Hail Mary" wird sie noch ein bisschen länger.

Die Geschichte stammt von US-Autor Andy Weir, der seinerzeit auch schon die Romanvorlage zu "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" lieferte. Wohl auch aufgrund dieses Erfolgs (zwei Golden Globes, sieben Oscar-Nominierungen) wurden ihm die Filmrechte für "Der Astronaut" schon ein Jahr vor Veröffentlichung des Buches abgekauft. Die Inszenierung übernahmen Phil Lord und Chris Miller, die zuvor schon gemeinsam an Kino-Erfolgen wie "21 Jump Street" und "Spider-Man: Across the Spider-Verse" arbeiteten. Für die Hauptrolle wurde mit Ryan Gosling einer von Hollywoods derzeit angesagtesten Stars verpflichtet, in einer größeren Nebenrolle wirkte auch die Deutsche Sandra Hüller ("Toni Erdmann", "Anatomie eines Falls") mit.

Sportfans kennen den Begriff "Hail Mary" vielleicht aus dem American Football - er beschreibt ein spezielles Manöver, das manchmal kurz vor Spielende zu sehen ist, ein extrem weiter Vorwärtspass mit nur geringen Erfolgschancen. Geringe Erfolgschancen hat auch "Der Astronaut" Ryland Grace (Gosling), der eigentlich gar kein Astronaut ist, sondern Mittelschullehrer. Als Molekularbiologe hat er aber doch ein paar spannende Ansichten und Ideen, und deshalb wird ausgerechnet er von der ESA-Mitarbeiterin Eva Stratt (Hüller) für "Project Hail Mary" ausgewählt.

Ryland Grace soll ins All reisen und herausfinden, wie sich das bevorstehende Erlöschen der Sonne verhindern lässt - ohne realistische Aussicht, lebendig zur Erde zurückzukehren. Er lässt sich trotzdem darauf ein, denn: Das ultimative Ziel der Mission ist die Rettung des Lebens auf der Erde, das ohne die Sonne bekanntlich nicht existieren kann. Wie dem Trailer zu diesem geschätzt 200 Millionen Dollar teuren Science-Fiction-Abenteuer bereits zu entnehmen war, wird Grace dort draußen im Weltall aber auch ganz neues Leben finden.

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