Metro 2039

Beklemmende Dystopie: "Metro 2039" erscheint noch in diesem Winter

17.04.2026 von SWYRL/Michael Eichhammer

Ein postapokalyptisches Moskau ist der Schauplatz des neuesten Teils der "Metro"-Reihe. Die Einzelspieler-Kampagne "Metro 2039" soll laut den Entwicklern noch vor Jahresende erscheinen - und düsterer denn je werden, verspricht der im Exil lebende Autor der zugrunde liegenden Roman-Bestseller.

Publisher Deep Silver und die Entwickler 4A Games kündigten den Release des First-Person-Shooters "Metro 2039" für diesen Winter auf Xbox Series, PS5 und PC (Steam und Epic) an. Die offizielle Enthüllung fand in Form eines 15-minütigen Streams statt, in dem die klaustrophobische Atmosphäre des Endzeit-Szenarios verdeutlicht wurde. Mehr denn je setzen die Macher mit dem neuesten Teil der Spielereihe auch auf psychologischen Horror.

Zu Wort kamen im Stream Andriy mLs Shevchenko (Creative Director), Pavel Ulmer (Co-Creative Director & Lead Audio Designer) und Jon Bloch (Executive Producer) von 4A Games. Sechs Minuten der Präsentation machten Reveal-Trailer und Gameplay-Teaser aus.

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Um was geht es in der Story von "Metro 2039"?

Zu welcher Zeit das neue "Metro" spielt, verrät bereits der Titel. Das Setting: Seit 25 Jahren liefern sich die Überlebenden des Atomkriegs unter der Oberfläche des verseuchten Moskaus in den Labyrinthen der Metro-Tunnel Schlachten. Neu ist: Die Untergrund-Fraktionen haben sich unter einem Banner vereint - dem "Novoreich". Deren Anführer, der Spartaner Hunter, verspricht den Menschen an der Oberfläche Erlösung und ein neues, besseres Leben. In Wirklichkeit bleiben die Gemeinschaften unter Tage gefangen. In der Dystopie von "Metro 2039" werden sie manipuliert von Fake-News und Propaganda, während sie unter der Macht eines autoritären Regimes stehen.

In der Rolle eines Einsiedlers namens "Stranger" kehren Spieler zurück an den Ort, den sie eigentlich aus guten Gründen für immer meiden wollten: die Metro.

Reale Politik bleibt nicht außen vor

Auch wenn die Handlung von "Metro 2039" und das postapokalyptische Moskau als Kulisse fiktiv sind, bleiben die realen Konflikte zwischen Russland und der Ukraine nicht unerwähnt. "4A Games wurde in der Ukraine gegründet und besteht nach wie vor mehrheitlich aus Ukrainern, verfügt jedoch mittlerweile über ein Team aus über 25 verschiedenen Nationalitäten, das durch den ukrainischen Geist der Entschlossenheit und den Stolz auf seine Projekte vereint ist", heißt es in der Pressemeldung von Deep Silver. Ebenfalls erwähnt wird: "Russlands groß angelegte Invasion der Ukraine hat die Entwicklung von 'Metro 2039' beeinflusst und direkt geprägt." Und weiter: "4A Games unterstützt sein Heimatland und die Team-Mitglieder in der Ukraine weiterhin auf jede erdenkliche Weise", gefolgt von einem Spendenaufruf.

Auch Dmitry Glukhovsky, Autor der internationalen Bestseller-Reihe "Metro", wandte sich via X an die Gaming-Community und versprach: "Dieses 'Metro'-Spiel wird düsterer sein als alles, was ihr bisher gesehen habt." Der gebürtige Moskauer wurde 2023 aufgrund seiner scharfen Kritik an Russlands Machthaber in Abwesenheit zu acht Jahren Straflager verurteilt und lebt seit geraumer Zeit im europäischen Exil.

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