Bares für Rares
"Ist das schööön", seufzte "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter schockverliebt, als er den grünen Kinder-Flitzer entdeckte. "Oh Gott, ist der Roller schön!", kam er aus dem Schwärmen nicht heraus. So ging es auch den Händlern ...
© ZDFBares für Rares
Auch Experte Detlev Kümmel zeigte sich begeistert: "Der ist schön, ja. Definitiv." Lichter fragte Susanne und Andreas aus Bregenz: "Wo kommt dieses wunderschöne Stückchen Zeitgeschichte her?"
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"Das habe ich tatsächlich gegen einen Heizstab eingetauscht", erzählte Andreas. "Hätte ich auch gemacht", nickte Lichter. Ein guter Deal also, auch wenn das Kinder-Fahrzeug nicht das war, was es vorgab zu sein.
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"Es erinnert sofort an ein italienisches Produkt", verwies Kümmel auf das Design und das nachträglich angebrachte Vespa-Logo. "Es ist aber nicht von Vespa gebaut, sondern es ist ein deutsches Produkt, und zwar von Ferbedo."
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"Hier haben wir ein Modell aus den 50er-Jahren", jedoch nicht mehr im Originalzustand. "Das ist nicht der originale Lack. Hier wurde deutlich nachlackiert."
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Schrauben, Reifen, Scheinwerfer - Kümmel entdeckte einige Teile, die nicht mehr original waren. "Aber er tut's tun?", hakte Horst Lichter nach. Ja, der Scheinwerfer leuchtete auf Knopfdruck. "Tuten tut's auch", drückte Kümmel auf die Hupe.
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"500 bis 700 Euro wäre super", äußerte Andreas seinen Wunschpreis. Das sah der Experte jedoch nur, "wenn alles im Originalzustand wäre". Stattdessen legte er sich auf 200 bis 300 Euro fest. Fand der Verkäufer auch ok.
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"Ich weiß, was sie denken", grinste Lichter. "Wir nehmen die Karte, wir gehen rüber und dann gucken wir mal, was wir da rausholen." Andreas meinte: "Jeder Euro, den sie bieten, ist ein gewonnener Euro. Wir gehen da ganz entspannt hinein."
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Händler Julian Schmitz-Avila (Bild) war vom Mini-Gefährt hellauf begeistert: "Ohhh, eine Vespa! Stark!" Die Augen von Walter Lehnertz begannen zu leuchten: "Das ist mal ein geiles Teil!"
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"Wir wünschen uns alle hier schon lange eine Vespa, und Sie haben uns eine mitgebracht", war Schmitz-Avila (rechts) in Kauflaune. Die konnte auch die Tatsache nicht trüben, dass es keine echte Vespa war: "Ich starte mit 200 Euro!"
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Damit war die Expertise erreicht, kurz darauf sogar der ursprüngliche Wunschpreis. Doch der Preis ging noch weiter nach oben.
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"800 Euro mache ich noch", hoffte Anaisio Guedes (rechts) auf den Zuschlag. Die Rechnung hatte er jedoch ohne Walter Lehnertz gemacht, der sich in den metallic-grünen Flitzer verliebt hatte.
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"Für 880 Euro würde ich verkaufen", wusste Andreas genau, wie er dem 80-Euro-Waldi noch ein paar Scheine mehr entlocken konnte. Der schlug freudig ein: "Ihr habt mir heute den Tag gerettet! Das ist mega!" Das Verkäuferpaar strahlte: "Bestens gelaufen! Besser geht's nicht!"
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Eher geringes Kaufinteresse weckte der Designer-Couchtisch von Knut Hesterberg aus den 1960er- oder 70er-Jahren, der trotz Kratzern auf der Glasplatte einen Schätzwert von 400 bis 500 Euro hatte.
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"Der hat schon das ein oder andere erlebt", bemängelte Julian Schmitz-Avila den Zustand. Anaisio Guedes machte als Einziger ein Angebot - und die 200 Euro nahm die Verkäuferin gerne an.
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Die Vase von Charles Catteau aus Steinzeug mit Emailledekor, hergestellt 1923 von Boch Frères in Belgien, war 400 bis 450 Euro wert.
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Das Höchstgebot von 300 Euro war dem Verkäufer für sein Flohmarktschnäppchen jedoch zu wenig: "Ich nehme sie wieder mit."
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Die Ohrhänger mit Diamanten aus den 1930er-Jahren hatten einen Wert von 1.400 bis 1.700 Euro.
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Fabian Kahl (Mitte) und Anaisio Guedes (zweiter von rechts) wollten die Schmuckstücke unbedingt haben. Den Zuschlag bekam jedoch Julian Schmitz-Avila bei 1.800 Euro.
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Die Sammlung aus 16 russischen Cloisonné-Holzlöffeln aus der Zeit um 1900 war 1.600 bis 2.000 Euro wert.
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Fabian Kahl hatte zwar keine Ahnung von den Löffeln, wollte sich aber näher damit befassen und gab 1.000 Euro aus.
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