Ross Antony über "Rolling - Das Quiz mit der Münze" (ab Montag, 10. Mai, SAT.1)

"Vor 20 Jahren konntest Du kein Wort Deutsch, und jetzt moderierst Du eine Quiz-Show"

09.05.2021 von SWYRL/Rupert Sommer

Eben erst steckte Moderator und musikalischer TV-Publikumsliebling Ross Antony im "Flamingo"-Kostüm bei "The Masked Singer". Schon bekommt er bei SAT.1 eine eigene Show: Ab 10. Mai moderierte er jeweils montags bis freitags das neue Glück-Geschicklichkeits-Quiz mit der rollenden Münze.

"Als Engländer eine Quiz-Show in Deutschland zu moderieren, das ist schon was", sagt Ross Antony voller Stolz. Der in Deutschland lebende, in Mittelengland geborene Entertainer, Schlagersänger, TV-Star und Musical-Künstler, der eben noch in der ProSieben-Show "The Masked Singer" Furore machte, ist wieder mal an einem Ziel seiner Träume angekommen. Am Montag, 10. Mai moderiert er bei SAT.1 zum ersten Mal die neue werktägliche Vorabend-Showreihe "Rolling - Das Quiz mit der Münze", bei der viel Glück im Spiel ist, aber von den drei Kandidaten-Teams auch knifflige Wissensfragen gelöst werden müssen. Und da sind auch für den Show-Gastgeber besonderes Knowhow und gute deutsche Aussprachekenntnisse gefragt. Kein Wunder, dass Antony ein wenig Bammel hat vor dem Start.

"Rolling - Das Quiz mit der Münze' ist eine große Herausforderung für mich", sagte er im Vorfeld im Interview mit dem Sender. "Städte, Flüsse, Eigennamen ... - jeder, der eine Fremdsprache spricht, weiß, das ist in einer anderen Sprache mit am schwersten - und das findet meine Familie auch toll." Von seinen englischen Verwandten bekommt er viel Aufmunterung mit auf den Weg. Wie er selbst kennen sie das englische Vorbild der auf der Insel sehr beliebten "Rolling"-Show bestens.

Abonniere doch jetzt unseren Newsletter.

Mama ist stolz auf ihren Ross

"Sie ist stolz, und ich bin es auch ein klitzekleines bisschen", sagt Ross Antony über seine Familie. "Meine Mama meinte zu mir: 'Vor 20 Jahren konntest Du kein Wort Deutsch, und jetzt moderierst Du eine Quiz-Show. Das ist einfach unglaublich.' Sie kann ihren Freunden und Nachbarn davon erzählen, und jeder in England kennt die Show, das macht es doppelt cool: Alle freuen sich für mich."

In der Sendung, die künftig bei SAT.1 jeweils montags bis freitags um 18.00 Uhr ausgestrahlt wird und auch auf dem Streaming-Portal joyn zu sehen ist, treten drei Spiel-Mannschaften gegeneinander an. Sie bestehen jeweils aus einem "Normalo"-Kandidaten und einem Promi, der mit Rat und Tat helfend zur Seite stehen soll. Es geht darum, die große titelgebende Spielmünze in eine von zehn Slots einer sogenannten "Rolling-Machine" zu platzieren und damit Gewinnsummen in unterschiedlicher Höhe zu erspielen.

Die Münze landet in der Regel auf einem Frage-Feld. Wer die darunter verborgene Wissensaufgabe richtig löst, sammelt den Betrag im Jackpot an. Allerdings: Es gibt auch Ereigniskarten, die dem Spiel plötzlich einen komplett neuen Dreh geben können. Dann kann man seine Einnahmen erhöhen - oder alles verlieren. Bis zum Schluss bliebt viel Nervenkitzel im Spiel.

Horror beim House-Running

"Ich liebe Quiz-Shows! Ich kenne 'Rolling' schon aus England und bin ein Riesenfan der Sendung", sagt Ross Antony. "Das Quiz ist unglaublich spannend - wenn die Münze rollt, halten alle die Luft an, denn da kann sich das ganze Spiel auf einen Schlag ändern."

Mit seiner eigenen Vorliebe für Nervenkitzel geht der RTL-"Dschungelkönig" aus dem Jahr 2008 ein wenig zurückhaltender um. Oft erweist er sich in Ausnahmesituationen als Nervenbündel, wie er selbst zugibt. "Ich habe schon einmal für eine TV-Show House-Running gemacht - das war der Horror! Ich hing ewig da oben, weil sich das TV-Team erst in Position bringen musste, und es war auch relativ windig", erzählt er vor dem Start der Show. "Der Schritt über die 'Klippe', bevor man das Haus herunter läuft, war am schlimmsten. Das mache ich nie wieder. Eigentlich habe ich keine Höhenangst, aber die Kombination aus Höhe, Wind und langem Warten war ein schlechter Cocktail."

Allerdings gibt es auch Mut-Momente, auf die er richtig stolz ist. "Ich bin auch schon Fallschirm gesprungen, das habe ich geliebt", so Ross Antony. "Es war ein Tandemsprung, ich habe mich bei meinem Trainer megasicher gefühlt, und es war ein wunderschöner klarer Tag. Das würde ich auf jeden Fall sofort wieder machen."

Das Glück herauszufordern, liebt der Brite offenbar sehr. "Ich bin, wie die Kandidatinnen und Kandidaten, bereit, ein Risiko einzugehen - wer nicht wagt, der nicht gewinnt", sagte er zur "Rolling"-Show. "Ich liebe Rubbellose, das habe ich von meinem Papa. Ich muss mich immer zusammenreißen, wenn ich in einem Kiosk bin, nicht so einen großen Stapel zu kaufen."

Privates Glück: Wie Ross seinen Paul auf der Tanzfläche lieben lerne

An großes privates Glück denkt er gerne zurück - auch weil es ihn immer noch beflügelt. "Ich bin prinzipiell jemand, der oft im richtigen Moment das kleine Quäntchen Glück on top dazubekommen hat. Ich arbeite hart und viel, aber ganz ohne Glück geht es einfach nicht", so Ross Antony. "Einer meiner größten Glücksmomente war, als ich Paul - meinen Mann - auf einer Party kennengelernt habe. Eigentlich hatte ich an dem Tag keine Lust, hinzugehen, habe mich aber überreden lassen. Jetzt sind wir schon 20 Jahre zusammen, davon 14 glücklich verheiratet."

Aber auch beruflich lief es fürs Antony oft überraschend glatt. "Mein zweiter Glücksmoment war, als ich damals den Job in Aachen beim Musical 'Catherine' bekommen habe. Ohne ihn wäre ich nie nach Deutschland gekommen und meine Karriere wäre vielleicht nie so erfolgreich verlaufen."

Das könnte dir auch gefallen


Trending auf SWYRL