"plan b: Gesund ohne OP" - Sa. 06.04. - ZDF: 17.35 Uhr

Skalpell adé!

03.04.2024 von SWYRL/Franziska Wenzlick

Nicht jede Erkrankung und Verletzung bedarf eines chirurgischen Eingriffs - trotzdem wird in Deutschland häufig zum Skalpell gegriffen. Eine ZDF-Dokumentation stellt Alternativen vor.

Fast 16 Millionen vollstationäre Operationen wurden im Jahr 2022 deutschlandweit durchgeführt. Für viele Patientinnen und Patienten ist ein Eingriff die einzige Option - doch längst nicht alle Erkrankungen und Verletzungen erfordern den Griff zum Messer. In ihrer "plan b"-Dokumentation "Gesund ohne OP - Rezepte für eine bessere Heilung" stellt die Filmemacherin Tatjana Mischke verschiedene Behandlungsansätze und Alternativen zu chirurgischen Verfahren vor.

Am Städtischen Klinikum Karlsruhe etwa hofft Jürgen Wiebelt auf Hilfe. Seit fünf Jahren leidet er an einer offenen Wunde am Fuß; eine Amputation will er vermeiden. Eine Alternative zur Operation könnte eine neuartige Behandlungsmöglichkeit bieten, die sogenannte Kaltplasmatherapie. Im Rahmen des sanften Verfahrens wird Plasma mithilfe technischer Geräte auf die Wunde aufgetragen und so der Heilungsprozess gefördert.

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"Share to Care": Pilotprojekt soll Kommunkation zwischen Ärzten und Patienten fördern

Wie Jürgen Wiebelt wollen viele Patientinnen und Patienten die bestmögliche Therapie für sich finden und mehr in die Entscheidungsfindung zu etwaigen Behandlungsschritten einbezogen werden. Auch Professor Friedemann Geiger vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein setzt sich für medizinische Entscheidungen auf Augenhöhe ein. Er unterstützt das Pilotprojekt "Share to Care", das sich zum Ziel gesetzt hat, die gemeinsamen Entscheidungsfindung von Ärztinnen und Ärzten und ihren Patientinnen und Patienten systematisch zu etablieren. So sollen überflüssige Operationen vermieden werden - denn das, so zeigt die Doku eindrücklich, spart Kosten und vor allem Leid.

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