US-Rapstar

Rätselraten nach Superbowl-Auftritt: Bad Bunny löscht alle Instagram-Beiträge

10.02.2026 von SWYRL

Kurz nach seinem Super-Bowl-Auftritt sorgt Bad Bunny wieder für Aufmerksamkeit. Der US-Rapstar hat auf Instagram alle seine Beiträge samt Profilbild gelöscht.

Am Sonntag noch jubelten ihm Millionen Menschen bei seinem Auftritt in der Halbzeit-Show des Superbowls zu, nun rätselt man über Bad Bunnys Instagram-Präsenz. Denn in dem sozialen Netzwerk ist der US-amerikanische Latinrap-Star kaum mehr vorhanden. Auf dem Konto des 31 -Jährigen, der sonst seine mehr als 53 Millionen Follower regelmäßig mit Inhalten versorgt, sind sämtliche Beiträge gelöscht. Auch das Profilbild Bad Bunnys findet sich auf der Plattform nicht mehr, außerdem folgt der Musiker keinen anderen Instagram-Nutzern. Übriggeblieben ist lediglich ein Link zu seiner Webseite.

Über Gründe und Ursachen für das "Verschwinden" des Musikers aus Instagram gibt es keine Anhaltspunkte. Unklar auch, ob das Entfernen aller Inhalte von Bad Bunny selbst oder von Dritten veranlasst wurde.

Der radikale Schritt erfolgte kurz nach dem Auftritt des Musikers in der Halbzeit-Show des Superbowls, dem Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga National Football League. Der rund 15 Minuten lange Gig war mit politischen Botschaften nur so gespickt. Mit "Lo que le pasó a Hawaii" (deutsch: "Was Hawaii passiert ist") sang Bad Bunny eines der politischsten Lieder der Show. Darin beklagt der Künstler die kulturelle Vereinnahmung von Hawaii durch die USA. Die Inselkette wurde wie die Karibikinsel Puerto Rico, wo Bad Bunny geboren wurde, 1898 durch die Vereinigten Staaten annektiert.

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Donald Trump schäumte vor Wut

Zudem trugen auf der Bühne Tänzerinnen und Tänzer die Flaggen aller Länder des Gesamtkontinents Amerikas, während Bad Bunny einen Football in den Händen hielt, auf dem "zusammen sind wir Amerika" zu lesen war.

Der Auftritt sorgte für Begeisterungsstürme, doch die MAGA-Bewegung um den rechtskonservativen US-Präsidenten Donald Trump war empört. Trump selbst, der dem Super Bowl ferngeblieben war, bezeichnete die Show im Anschluss auf der Plattform Truth Social als "Schlag ins Gesicht". Der Auftritt habe nicht gezeigt, wie großartig Amerika sei und außerdem habe man kein Wort verstanden. Bad Bunny hatte in der Halbzeitshow auf Spanisch gesungen, der Sprache in Puerto Rico.

Vor und nach der Halbzeitveranstaltung des Superbowls wurde am Sonntag im Stadium in Santa Clara, Kalifornien auch American Football gespielt. Im Finale hatten sich die Seattle Seahawks und die New England Patriots gegenübergestanden. Die Partie entschied das Team aus Seattle mit 29:13 für sich.

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