Tennislegende

Oscar-Gewinner als Regisseur: Prime Video porträtiert Roger Federer

15.05.2024 von SWYRL

20 Grand-Slam-Titel, 310 Wochen an der Spitze der Weltrangliste, Preisgelder von über 130 Millionen Dollar: Roger Federer schrieb ohne Zweifel Tennisgeschichte. Nach dem Karriereende des Schweizers erinnert Prime Video mit einem Dokumentarfilm an dessen Karriere - und holte sich einen Oscar-Gewinner ins Boot.

Sein elegantes Spiel prägte eine ganze Tennisära: Kaum ein Spieler drückte dem Sport rund um den gelben Filzball seinen Stempel so auf wie Roger Federer. Als der Schweizer im September 2022 beim Laver Cup letztmalig das Racket schwang, setzte sich eine Legende zur Ruhe. Und solche werden gerne filmisch gewürdigt. Genau das tut Prime Video. Der Streaminganbieter hat für 20. Juni die abendfüllende Dokumentation "Federer: Zwölf letzte Tage" angekündigt.

Wie es der Titel vorwegnimmt, fokussiert sich das Werk in Spielfilmlänge auf den Abschluss des sportlichen Werdegangs Federers. Laut Prime Video bildet der Film den Sportler "von seiner verletzlichsten und offensten Seite" ab. Für Tennisfans dürften besonders die Schilderungen von Federers Kollegen Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray sein, die gemeinsam mit dem Schweizer einen Großteil der Grand-Slam-Titel der vergangenen 20 Jahre holten.

Für den Regieposten gelang Prime Video derweil ein Besetzungscoup. Mit dem Briten Asif Kapadia zeichnet ein Dokumentarfilm-Spezialist für "Federer: Zwölf letzte Tage" verantwortlich. 2016 gewann der Filmemacher für die filmische Betrachtung des Lebens von Amy Winehouse ("Amy") den Oscar. Auch Sporterfahrung bringt der 52-Jährige mit. 2010 widmete er sich in "Senna" dem tödlich verunglückten Formel-1-Fahrer, 2018 erinnerte Kapadia in "Diego Maradona" an die Karriere des argentinischen Fußballhelden. Bei "Federer: Zwölf letzte Tage" arbeitet Kapadia nun mit Regisseur Joe Sabia.

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