plan b: Da geht was, Deutschland! - Sa. 06.08. - ZDF: 17.35 Uhr

Innovative Ideen für ein besseres Zusammenleben

03.08.2022 von SWYRL/Martina Maier

Wie viel Gutes dabei herumkommen kann, wenn Menschen mit anpacken, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben, zeigt die Doku "plan b: Da geht was, Deutschland!"

Woher kommt nur der Eindruck, die Deutschen seien ein Volk von Nörglern und Schwarzmalern? Kluge Köpfe mit originellen Ideen, die ausgetretene Pfade verlassen und dafür kämpfen, dass jeder einen Platz in unserer Gesellschaft hat, gibt es auch hier. Drei von ihnen zeigt Romy Steier in ihrem Film "plan b: Da geht was, Deutschland! - Zusammen sind wir stärker", der nun im Zweiten zu sehen ist.

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Im Mit-Mach-Dorf packen junge und alte Hände mit an

Antonia Lilly Schanze und Anne Thiele sind auch in er zweiten Staffel der "plan b"-Reihe mit der Kamera unterwegs und porträtieren Menschen und ihre außergewöhnlichen Projekte, mit denen sie mehr Zusammenhalt erreichen wollen. Da ist zum Einen Sina Trinkwalder. Die 44-Jährige betreibt seit zwölf Jahren das erste öko-soziale Textilunternehmen Deutschlands. Das Besondere daran: Hier arbeiten Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben, so wie Alte, Kranke, Migranten und Langzeitarbeitslose. Und sie zeigt: Es klappt.

Auch im Mehrgenerationendorf Hitzacker (Wendland) wird Miteinander großgeschrieben. Insgesamt 100 junge, 100 ältere und 100 geflüchtete Menschensollen in dem ökologisch fokussierten, noch im Bau befindlichen "Mit-Mach-Dorf" eine Heimat finden. Zum Teil sind sie bereits in die in Modulen angelegten Wohneinheiten eingezogen und bestreiten ihren Alltag gemeinsam. Zum Beispiel die 71-jährige Rita Lassen: Sie lebt hier seit sechs Jahren ihren Traum von Solidarität zwischen verschiedenen Generationen.

Christina Lunz hat ein anderes Ziel: Die ehemalige Oxford-Studentin möchte mehr Frauen in typischerweise von Männern besetzten Positionen in den Bereichen Literatur, Forschung und Politik sehen. Als Co-Founderin des Centre for Feminist Foreign Policy, der weltweit ersten Organisation für feministische Außenpolitik, kämpft sie für Gleichberechtigung statt patriarchaler Strukturen. - Drei ganz unterschiedliche Herangehensweisen für ein gemeinsames Ziel: gemeinsam das Land nach vorne zu bringen.

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