Das Caravaggio-Komplott (1/6) - Do. 05.03. - ARTE: 21.50 Uhr

Hatte die Mafia ihre Finger im Spiel?

03.03.2026 von SWYRL/Hans Czerny

Spannung vor spektakulärer Kulisse: Als Anna Romanos verschollener Vater nach Jahrzehnten aus dem Comer See geborgen wird, versucht sie zu recherchieren, was vor 30 Jahren geschah - und stößt auf ein gut gehütetes Familiengeheimnis.

Nach 30 Jahren wird die Leiche des verschollenen Vaters von Anna Romano (Gaia Messerklinger) aus dem Comer See geborgen. Während Kommissar Cavadini (Alberto Malanchino) den Fall neu aufrollt, betreibt die Journalistin ihre eigenen Recherchen - und stößt auf einen unerwarteten Zusammenhang mit einem rätselvollen Kunstraub der Geschichte. 1969 wurde in Palermo tatsächlich Caravaggios Gemälde "Christi Geburt mit den Heiligen Laurentius und Franziskus" entwendet. Es war eines der letzten und wertvollsten Bilder Caravaggios, sein Verbleiben liegt bis heute im Dunkel.

Annas Verdacht, dass beim Tod ihres Vaters die Mafia im Spiele war, verdichtet sich, als sie im früheren Atelier ihres Vaters Fotografien entdeckt, die Caravaggios berühmtes Gemälde zeigen. Zudem reagiert der Antiquitätenhändler Fontana (Bebo Storti) äußerst verdächtig, als Anna das Gemälde erwähnt. Bei ihm hatte der Vater damals gearbeitet. Das Gerücht, dass der Caravaggio damals auf dunklen Wegen in die Schweiz gekommen sei, hat sich hartnäckig gehalten. War Annas Familie in das Treiben der Mafia verstrickt?

Dass es keine leichte Aufgabe war, den Fall von 1969 mit Annas heutiger Familiengeschichte zum Krimi zu verbinden, merkt man dem Serienthriller von Fulvio Bernasconi durchaus an. Gaia Messerklinger verkörpert allerdings glaubhaft, dass für Anna die heile Welt ihrer Familie zusammenbricht. (Teile 4 bis 6 am 12.03., ab 21. 50 Uhr.)

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