18.02.2026 von SWYRL
Der Ukraine-Krieg trifft Europa in einer Zeit, in der auf die USA als Schutzmacht immer weniger Verlass scheint. Bei "Markus Lanz" warnte Ex-US-General Ben Hodges eindringlich davor, die Ukraine in einen erzwungenen Frieden zu drängen. Sein Fazit? "Das wäre eine katastrophale Sache für ganz Europa".
Bei "Markus Lanz" analysierten Gäste wie Ex-US-General Ben Hodges die Eröffnungsrede von Bundeskanzler Friedrich Merz bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Besonders überraschend: Merz sprach offen über die wachsende Distanz zu den Vereinigten Staaten und erklärte, dass sich Europa von seiner Abhängigkeit von den USA befreien müsse. In dem Zusammenhang warnte Militäranalyst Franz-Stefan Gady: "Was ganz klar ist, ist, dass Europa nicht mehr die Top-Priorität der Vereinigten Staaten ist."
Auch Ben Hodges offenbarte mit ernster Miene: "Die Vereinigten Staaten konzentrieren sich nicht mehr auf Europa, die NATO. (...) Das beunruhigt mich, denn es geht mir um den Schaden an unserer gemeinsamen Sicherheit." Laut Hodges sei die Allianz zwar noch "nicht zerbrochen, aber schwer angeschlagen". Es sei gerade deshalb "so wichtig", dass "Deutschland und andere europäische Staaten an der Seite der Ukraine stehen". Besonders mit Blick auf die Friedensverhandlungen mit Russland warnte Hodges vor einem Diktatfrieden. Er sagte energisch: "Lasst die Ukraine nicht in den Zwang geraten, einen schrecklichen Frieden zu akzeptieren, der eine katastrophale Sache für ganz Europa wäre."
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