24.03.2026 von SWYRL
Am zweiten Tag von "Das perfekte Dinner" (VOX) mit den Deko-Profis wird es endgültig anders als sonst. Statt eines klassischen Drei-Gänge-Menüs serviert Api, Innenarchitektin und "Miss Germany 2024", mit ihrer kulinarischen Reise nach Persien eine gehörige Portion Lebensfreude.
Vor einigen Jahren änderte der seit fast einem Jahrhundert bestehende Wettbewerb "Miss Germany" seine Regeln - statt sich allein auf Liebreiz und Badeanzüge zu konzentrieren, sollen nun Frauen ausgezeichnet werden, die "Verantwortung tragen". Ein Paradebeispiel dieser Neuausrichtung ist die "Das perfekte Dinner"-Gastgeberin von Tag 2: Apameh alias "Api" (40) wurde im Iran geboren und kam mit sechs Jahren nach Deutschland. Seitdem bringt sie nicht nur zwei Kulturen, sondern auch jede Menge Stilgefühl zusammen.
Nach ihrem Studium des Hoch- und Städtebaus landete sie in der Innenarchitektur, wurde 2024 zur bislang ältesten "Miss Germany" gewählt und macht heute das, was sie am besten kann: Räume neu denken. Oder wie sie sagt: "Problemräume neu entwickeln" - das meint sie in puncto Frauenrechte auch politisch.
Ihr Stil? "Eklektisch heißt das in der Architektur", so Api. Bedeutet: Alte Möbel mit Geschichte treffen auf moderne Elemente - und irgendwie passt am Ende alles perfekt zusammen. "Viele Leute haben Angst vor Farben, aber die richtige Farbe macht etwas mit einem", sagt Api. Auch ihr gemeinsam mit Mama und Schnippelhilfe Roja (69) zubereitetes Menü ist vor allem eins: nämlich bunt. Wer hier auf Vorspeise, Hauptgang, Dessert wartet, wartet vergeblich. "In der persischen Küche gibt es keine Menü-Abfolge", stellt Api klar. Stattdessen gibt's "Sofreh" - alles auf den Tisch, alle greifen zu und "alle hauen rein".
Motto: Tausendundeine Köstlichkeit - Ein Abend voller Aromen und Traditionen
- Vorspeise: Mirza Ghasemi - Gegrillte Auberginen mit Tomaten, Knoblauch und Ei
- Hauptspeise: Zereshk Polo - Geschmortes Safran-Hähnchen, dazu Safran-Reis mit karamellisierten Berberitzen und Pistazien
- Nachspeise: Sholeh Zard - Safran-Reispudding mit Mandeln und Rosenwasser
Abonniere unseren Newsletter und wir versprechen, deine Mailadresse nur dafür zu verwenden.
"Das perfekte Dinner"? Hat Api noch nie gesehen
Das Herzstück des Abends: ein maßgefertigter Tisch vom Lieblingsschreiner, darauf eine Deko, die alle begeistert. "Wie schön ist das hier bitte", staunt Christin (43). Doch bald weicht die Kunst einem wahren Geschmacksfeuerwerk mit Safran (Api: "Das Gold im Essen"), Berberitzen, Pistazien, Dips, Wachteleiern und allem, was das Herz begehrt.
Während alle staunen, probieren und leicht den Überblick verlieren, bleibt eine gelassen: Api. "Wie entspannt sie aussieht - crazy", wundert sich Thomas (45). Vielleicht liegt's daran, dass sie sich vorab nicht hat beeinflussen lassen: "Ich hab 'Das perfekte Dinner' noch nie gesehen. Ich wollte mich nicht leiten lassen." Eine lässige Nicht-Vorbereitung, die offenbar funktioniert.
Eric (34) bringt es eigenwillig auf den Punkt: "Wir lernen heute eine Seite von Api kennen, die immer allgegenwärtig ist - aber nie präsent." Dazu gehört auch eine Tanzeinlage zu iranischer Musik, die besonders Rolf (53) beflügelt: "Da haben wir die Vorspeise von gestern direkt wieder abtrainiert."
Den Deko-Profis mundet es so sehr, dass sie die Höchstnote vergeben: 40 Punkte für Api! Oder wie Eric die Erfahrung formuliert: "Api-kalyptisch!"



