21.05.2026 von SWYRL/Leonie Ebel
Großes Drama im Hause Geiss: Weil sich Carmens Zustand dramatisch verschlechtert und heftige Kopfschmerzen sie quälen, muss sie plötzlich in die Klinik. Für die 61-Jährige führt kein Weg an einer Operation am Kopf vorbei.
Vor einer Woche erleben die TV-Zuschauer einen Auftritt von Carmen Geiss, der für viel Spott sorgte: Bei einem Treffen mit Erfurts Oberbürgermeister Andreas Horn leistete sich die Millionärsgattin diverse Patzer. Dass hinter den Aussetzern jedoch bitterer Ernst steckt, kam erst in der aktuellen Episode ans Licht.
"Du denkst ja, du bist wie immer. Ich habe mich nicht so gesehen, als hätte ich mich verändert. Ich war immer noch lustig, ich war immer noch Carmen", berichtet die 61-Jährige offen. "Teilweise hatte ich nur Aussetzer und Schwindelanfälle und habe natürlich Sachen vergessen. Es war keine leichte Zeit." Auch ihre Töchter Shania und Davina machten sich zunächst über die Patzer ihrer Mutter lustig - ein Fehler, wie Letztere nun zugibt.
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Davina rettete Mama Carmen vermutlich das Leben
Dass es ihrer Mutter immer schlechter geht, ist Davina jedoch ziemlich schnell aufgefallen. "Ihr war oft schwindelig, sie hat komische Sachen gesagt und hatte auch immer auf einer Seite mehr Schmerzen", erinnert sich die 22-Jährige. Zunächst will Carmen den Arztbesuch allerdings aufschieben - doch mit ihrer Hartnäckigkeit verhindert Davina wohl das Schlimmste: "Als die Kopfschmerzen nicht mehr aufhörten und starke Schmerzmittel nicht mehr geholfen haben, hat meine Tochter mir dann eigentlich mehr oder weniger das Leben gerettet und hat gesagt: 'Geh bitte zum Arzt und brech jetzt hier den Dreh ab'."
Gesagt, getan: In einer Erfurter Klinik lässt Carmen ein MRT durchführen - und das mit einem schockierenden Ergebnis. Die 61-Jährige leidet an einer Hirnblutung und muss so schnell wie möglich unters Messer. "Das hat uns als Familie dann richtig mitgenommen. Man denkt dann auch immer automatisch an das Schlimmste", offenbart Davina.
Carmen bricht vor laufender Kamera in Tränen aus
Doch auch für Carmen ist es ein absoluter Schockmoment, denn schließlich herrscht akute Lebensgefahr. "Ich habe in der Zeit natürlich viel geweint. Du weißt nämlich nicht, wie das endet. Es kann auch böse enden. Ich hatte immer Angst, einzuschlafen und nicht mehr wach zu werden", gibt die 61-Jährige zu und bricht auf einmal in Tränen aus.
Der riskante Eingriff, bei dem ein Loch von 1,5 cm in den Knochen gebohrt werden musste, ist zum Glück jedoch ohne Komplikationen verlaufen. Die Sorgen sind damit aber noch nicht komplett verflogen. "Ich hatte doch einiges an Hämatomen in meinem Kopf und alles konnten sie nicht rausmachen. Jetzt müssen halt mal schauen in ein paar Wochen, wie viel noch drin ist. Der Rest sollte sich selbst abbauen", erklärt sie in einem Video nach der Operation.
Nur wenige Tage später darf Carmen schließlich das Krankenhaus verlassen und die Heimreise antreten. Noch aus dem Flieger schickt die sichtlich bewegte 61-Jährige eine emotionale Botschaft an ihre Fans: "Ich danke euch allen so sehr. Ihr habt mir viel Kraft gegeben."
Nach Hirn-OP: Berührendes Wiedersehen von Robert und Carmen
Aus beruflichen Gründen konnte Robert während dieser schweren Tage nicht bei Carmen bleiben. Stattdessen befindet er sich mit Tochter Shania in Monaco. Ihr Terminkalender ist so dicht, dass die beiden selbst am Tag von Carmens Ankunft zunächst einer anderen Verpflichtung nachgehen: dem Besuch einer Jacht-Messe.
Viel Zeit für die Besichtigung exklusiver Boote bleibt den beiden allerdings nicht, denn schon bald wird der Flieger von Carmen und Davina landen. "Jetzt geht es für uns zur letzten Besichtigung von einem Boot und dann müssen wir Carmen abholen", erklärt Robert, der trotz seiner gewohnt coolen Fassade die Sehnsucht nach seiner Frau kaum verbergen kann.
Am Terminal weicht die Anspannung dann endlich großer Erleichterung: Das Ehepaar fällt sich überglücklich in die Arme. Von den Strapazen des schweren Eingriffs fehlt bei Carmen jede Spur - sie sprüht förmlich vor Energie und Lebensfreude. Diese Situation nutzt Robert direkt für einen lustigen Spruch, als er beim Thema OP plötzlich selbst den Faden verliert. "Ich schwächel mittlerweile ein bisschen, weil ich hab auch nicht das Loch im Kopf. Die Carmen ist schon wesentlich intelligenter jetzt als ich."



