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"Es wird ein Vermögen kosten": Coronavirus zwingt "Mission Impossible"- Macher zu drastischen Maßnahmen

Blockbuster mit Tom Cruise
Zunächst wurden aufgrund des Coronavirus' die Arbeiten am neuen Tom-Cruise-Blockbuster "Mission: Impossible 7" in Italien vorübergehend auf Eis gelegt. Nun entschieden sich die Macher für drastische Maßnahmen.

Ein dreiwöchiger Dreh in Venedig sollte den Auftakt zu den Arbeiten am siebten "M:I"-Blockbuster bilden. Danach wollte die Crew nach Rom weiterreisen. Nachdem die Produktionsfirma Paramount kürzlich mitteilte, dass man den Dreh aus Sicherheitsgründen in der Lagunenstadt zunächst aussetze, entschloss sie sich nun zu noch drastischeren Maßnahmen: Der Filmdreh mit Superstar Tom Cruise (57) als Ethan Hunt wird gar nicht mehr in Italien stattfinden. Laut "The Sun" sahen sich die Macher dazu gezwungen, in Großbritannien eine riesige italienische Stadt nachzubauen, um dort den Dreh fortsetzen zu können.

In den Longcross Studios in Surrey entsteht nun also eine Mammut-Nachbildung der Spots, an denen eigentlich in Italien gedreht werden sollte - unter anderem die Spanische Treppe mit ihren 136 Stufen. "The Sun" zitiert eine nicht näher genannte Quelle mit den Worten: "Die Verzögerungen hatten bereits massive Auswirkungen - nicht nur auf diesen Film, sondern auf die gesamte Branche." Es gebe Hunderte von Crewmitgliedern und einige der größten Stars der Welt, darunter Tom Cruise, die auf den Drehbeginn warteten. Es sei einfach nicht möglich, den Film auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Aber es verstehe sich von selbst, dass niemand riskieren wird, eine große Crew nach Italien zurückzuschicken, "weder im Moment noch in absehbarer Zeit". Also mussten sich die Produzenten einen Notfallplan ausdenken. "Es wird ein Vermögen kosten, aber es ist billiger, als wenn alle monatelang warten müssten. Und es könnte den Film retten."

Ob "M:I 7" tatsächlich wie geplant im Juni 2021 in die Kinos kommen kann, ist dennoch fraglich.