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Deutscher Filmpreis: Das sind die Favoriten

Nominierungen
"Berlin Alexanderplatz" und "Systemsprenger" können auf die Lola als bester deutscher Film hoffen. Auch die Hauptdarsteller der beiden Dramen sind nominiert.

Die Filme "Berlin Alexanderplatz" und "Systemsprenger" gehen mit elf beziehungsweise zehn Nominierungen als Favoriten ins Rennen um den Deutschen Filmpreis. Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Präsident der Deutschen Filmakademie Ulrich Matthes und die Schauspieler Emilia Schüle und Kostja Ullmann verkündeten am Mittwoch die nominierten Beiträge für die auch als "Lola" bekannte Auszeichnung.

Um den Preis als bester Spielfilm konkurrieren neben "Systemsprenger" und "Berlin Alexanderplatz" die Filme "Es gilt das gesprochene Wort", "Lara", Lindenberg! Mach dein Ding" sowie "Undine". Hoffnungen auf eine Auszeichnung für die beste Regie können sich Burhan Qurbani für "Berlin Alexanderplatz" machen, außerdem Nora Fingscheidt für "Systemsprenger" und Ilker Çatak für "Es gilt das gesprochene Wort".

Die heute elfjährige Helena Zengel, Hauptdarstellerin des Sozialdramas "Systemsprenger", ist für die beste Hauptrolle nominiert, zusammen mit Anne Ratte-Polle ("Es gilt das gesprochene Wort") und Alina Serban ("Gipsy Queen"). Bei den Männern geht Albrecht Schuch (ebenfalls für "Systemsprenger") ins Rennen, außerdem "Berlin Alexanderplatz"-Hauptdarsteller Welket Bungué und Jan Bülow ("Lindenberg! Mach dein Ding").

Verliehen wird der Deutsche Filmpreis am 24. April, Das Erste überträgt die Gala ab 22.15 Uhr. Zwei Gewinner stehen schon jetzt fest: Edgar Reitz ("Heimat"-Reihe) wird mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film gewürdigt; Autor und Regisseur Bora Dagtekin sowie Produzentin Lena Schömann bekommen den Preis für den besucherstärksten deutschen Film des Jahres, die Komödie "Das perfekte Geheimnis". Vergeben werden die Auszeichnungen von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademien.