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Kommen keine neuen "Star Wars"-Filme mehr ins Kino?

Zukunft des Franchise
Kleiner Bildschirm statt großer Leinwand: Für Disney-Chef Bob Iger sieht so die Zukunft von "Star Wars" aus.

"Star Wars", quo vadis? Nach dem eher mauen Abschneiden von "Der Aufstieg Skywalkers" an den Kinokassen ist die Zukunft der Reihe offen. Gegenüber Investoren gab Disney-Chef Bob Iger nun aber eine grobe Marschrichtung vor: "Die Priorität in den nächsten Jahren ist das Fernsehen", so der 68-Jährige. Heißt wohl: Auf neue Kinofilme müssen Fans länger warten, stattdessen dürften auf Disneys eigenem Streamingdienst Disney+ (Deutschlandstart: 24. März) zukünftig vermehrt Serien aus dem "Star Wars"-Universum zu sehen sein. Erster Vorbote ist die Serie "The Mandalorian", die bereits um eine zweite Staffel verlängert wurde. Auch Serien über Obi-Wan Kenobi mit Ewan McGregor in der Titelrolle und über Cassian Andor (Diego Luna) aus "Rogue One" sind in Arbeit.

Wer "Star Wars" im Kino weitererzählen wird, ist derzeit ebenso noch offen. Erst kürzlich wurde berichtet, Taika Waititi ("Jojo Rabbit") könnte die Regie bei einem zukünftigen Film übernehmen, auch Marvel-Mastermind Kevin Feige ist im Gespräch, ebenso "Mandalorian"-Macher Jon Favreau. Auch der Name von Rian Johnson, Regisseur von "Episode 8", fällt immer wieder.

Am Rande der Verleihung der BAFTA-Awards brachte Kathleen Kennedy, Chefin der "Star Wars"-Firma Lucasfilm, am Wochenende aber auch eine neue Möglichkeit ins Gespräch: Es sei "absolut" möglich, dass erstmals eine Frau Regie bei einem "Star Wars"-Film führen könnte. "Wir haben schon zwei, drei tolle Frauen im 'Star Wars'-Betrieb. Und wir haben gerade Deborah Chow geholt", so Kennedy. Chow führte Regie bei zwei Episoden von "The Mandalorian".