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Nach Bombenentschärfung: Der Betrieb normalisiert sich wieder

RTL-Stammhaus evakuiert
Am Montagabend wurde in Köln eine Fliegerbombe gefunden. Der Fund legte nicht nur den Bahnbetrieb und den Schiffsverkehr lahm, sondern auch das RTL-Stammhaus. Nun ist die Bombe entschärft, und "Betroffene können zurückkehren", gab die Stadt Köln bekannt.

Durch den Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln mussten zahlreiche Gebäude evakuiert werden. Auch der Hauptsitz der RTL-Mediengruppe in Köln-Deutz musste sicherheitshalber geräumt werden. Im Live-Ticker von n-tv wurde nun bekannt gegeben, dass die Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft wurde. Die Stadt Köln erklärte via Twitter, dass die Sperrungen wieder aufgehoben seien. "Betroffene können zurückkehren", heißt es.

25 Minuten hatte es gedauert, bis der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Düsseldorf den Aufschlagzünder der US-amerikanischen Weltkriegsbombe entschärft hat. Der Journalist Henning Werle twitterte, dass die Züge und die Schiffe wieder fahren. Und auch die Deutsche Bahn selbst gab bekannt, dass sich der "Bahnverkehr normalisiert", und dass es noch "vereinzelt zu Beeinträchtigungen" komme.

Der Blindgänger wurde bei Bauarbeiten bereits am Montag am östlichen Rheinufer unweit der Hohenzollernbrücke gefunden. Seit 9.00 Uhr wurde der Schiffs- und Flugverkehr sowie die Züge im Nahverkehr stillgelegt, bei den Fernzügen kam es zu Beeinträchtigungen. Die Mitarbeiter der RTL-Mediengruppe arbeitete zum Großteil aus dem Home Office, der Fundort der Bombe war nur 20 Meter vom Gebäude entfernt. Katja Burkhardt (54) wurde nach Berlin geflogen, um von dort das RTL-Mittagsmagazin "Punkt 12" zu moderieren.

Inzwischen hat sich der Betrieb normalisiert, kurz vor 14 Uhr stellte n-tv den Live-Ticker ein. Seitens RTL hieß es: "Nach erfolgreichem Abschluss gehen die Verantwortlichen der Mediengruppe davon aus, wieder ins Sendezentrum nach Köln-Deutz zurückkehren zu können."