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"Aussehen tue ich natürlich besser als Uwe Ochsenknecht"

Heiner Lauterbach
35 Jahre nach seinem Durchbruch fühlt sich Heiner Lauterbach noch immer jung und fit. Warum das so ist, und was er seinem Kumpel Uwe Ochsenknecht voraus hat, verriet der 66-Jährige nun im Interview.

"Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, mit 66 Jahren da hat man Spaß daran" - mit dem Udo-Jürgens-Klassiker kann sich Heiner Lauterbach momentan wohl gut identifizieren. Obwohl er schon 35 Jahre im Geschäft ist, fühlt sich der Schauspieler noch immer jung geblieben, "auf eine angenehme Art und Weise", wie er im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau erklärte. Dazu beigetragen haben auch seine Kinder: "Ich habe noch zwei verhältnismäßig junge Kinder mit 12 und 17 Jahren, und ich bin derjenige, der bei uns zu Hause die lauteste Musik hört."

Bei seinem Kumpel Uwe Ochsenknecht nimmt der 66-Jährige Ähnliches wahr: "Wir sind auf eine, wie ich finde, angenehme, unaufgesetzte und gelassene Art und Weise jung geblieben. Nicht so wie Männer, die in unserem Alter noch ständig in Diskotheken rumhängen oder mit Knieprotektoren auf Rollerblades rumlaufen." Das sei "albern". Er und Ochsenknecht seien offen für Neues und so sei es egal, "welche Zahlen letzten Endes im Pass stehen".

Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht gemeinsam vor der Kamera

Seinen langjährigen Freund Uwe Ochsenknecht zu piesacken, ließ sich Lauterbach dann aber doch nicht nehmen. Mit einem Augenzwinkern befand er: "Aussehen tue ich natürlich besser als der Uwe. Das muss ich ja jetzt sagen, damit er sich ärgert, wenn er das liest." Außerdem sei er fitter. Nur in einem Punkt machte Lauterbach eine Einschränkung: "Er hat vielleicht etwas mehr gesundheitliche Reserven, weil er nie so exzessiv gelebt hat wie ich." Doch auch in diesem Bereich habe er aufgeholt, so Lauterbach.

35 Jahre nach ihrem gemeinsamen Durchbruch in der Kinokomödie "Männer" (1985) standen Ochsenknecht und Lauterbach kürzlich wieder gemeinsam vor der Kamera. Im Fernsehfilm "Ihr letzter Wille kann mich mal!" (Freitag, 24. Januar, 20.15 Uhr, ARD) spielen sie zwei Witwer, die nach dem Tod ihrer Frau erkennen, dass sie beide mit der Toten verheiratet waren.