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"Leschs Kosmos" - Di. 11.02. - ZDF: 23.00 Uhr

"Leschs Kosmos: Wie sich die Lebensuhr manipulieren lässt"
Harald Lesch ist den Mechanismen des Alterns auf die Spur und verrät, ob Hyaluronsäure oder junges Blut wirklich als Jungbrunnen taugen und welche entscheidende Rolle Ernährung einnimmt. Ausgerechnet der Nacktmull gilt als Vorbild, wenn es darum geht, das Altern zu manipulieren.

Ewige Jugend ist ein Traum, der womöglich ewig unerfüllt bleibt. Aber auch wenn sich die Uhr des Lebens natürlich nicht stoppen lässt, so lässt sie sich durchaus verlangsamen. Denn Gene bestimmen lediglich ein Drittel des Alterungsprozesses, den Rest hat jeder in der eigenen Hand. "Leschs Kosmos: Wie sich die Lebensuhr manipulieren lässt" geht der Frage nach, welche Mittel und Essenzen wirklich helfen und versucht, die Geheimnisse Hundertjähriger zu lüften.

Im wissenschaftlichen Interesse steht schon lange ein Tier, dessen Lebenserwartung beeindruckt: Der Nacktmull muss möglicherweise in Sachen Ästhetik zurückstecken, erreicht für ein Lebewesen dieser überschaubaren Größe aber ein biblisches Alter von bis zu 30 Jahren. Zum Vergleich: Nagetiere ähnlicher Größe werden nur wenige Jahre alt. Dabei sind sich Forscher einig, dass der Stoff Hyaluron für die Langlebigkeit des Nacktmulls verantwortlich ist. Der unter anderem in Cremes zum Einsatz kommende Wunderstoff sorgt nicht nur für die geschmeidige Haut der Tiere, sondern scheint auch Krankheiten abzuwehren.

Auch Rapamycin, ein von den Osterinseln stammender Wirkstoff, der in der Medizin Anwendung findet, gilt als Waffe im Kampf gegen Zellalterung. Fürs Erste tut es aber vielleicht auch ein Stück Schokolade? Das süße Kakaoprodukt steht seit kurzem auch auf der Liste von Lebensmitteln, die nachweislich jung halten. Entsprechende Ernährung gilt generell als die einfachste Methode, ein hohes Alter zu erreichen.