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Komponist ausgewechselt: Ärger um neuen James-Bond-Film

"Keine Zeit zu Sterben"
Das gab es noch nie bei einem James-Bond-Film: Nur wenige Wochen vor Kinostart verließ der Komponist der Filmmusik die Produktion. Ein Ersatz wurde allerdings schon gefunden - und der kann sich sehen lassen.

"Keine Zeit zu Sterben", der 25. James-Bond-Film, steht offenbar unter keinem guten Stern. Nachdem zunächst der Regisseur ausgetauscht wurde - für Danny Boyle kam Cary Fukunaga -, wurde nun in quasi letzter Minute ein neuer Komponist für die Filmmusik verpflichtet. Wie "Variety" berichtet, verließ Dan Romer wegen "kreativer Differenzen" die Produktion. Ein Ersatz war allerdings offenbar schnell gefunden: Kein Geringerer als Oscar-Preisträger Hans Zimmer ("Der König der Löwen", "Gladiator", "Fluch der Karibik", "Inception") soll nun für den Score verantwortlich zeichnen.

"Keine Zeit zu Sterben" startet am 2. April in den deutschen Kinos und befindet sich derzeit in der Postproduktion. Dass der Komponist der Filmmusik ausgewechselt wurde, noch dazu so kurz vor Kinostart, habe es in der langen Geschichte der Bond-Filme noch nicht gegeben, so "Variety".

"Keine Zeit zu Sterben" ist der fünfte und wahrscheinlich letzte Film mit Daniel Craig als James Bond. Details zur Handlung sind noch nicht bekannt. Fest steht bislang, dass Bond zu Beginn des Films ein ruhiges Leben in Jamaika führt und den aktiven Dienst verlassen hat. Als ihn CIA-Mann Felix Leiter (Jeffrey Wright) um Hilfe bittet, ist Bond allerdings zur Stelle. Denn er muss einen entführten Wissenschaftler retten - eine Mission, die ihn zu einem Bösewicht (Rami Malek) führt, der die Welt mit einer neuen Technologie bedroht.

Christoph Waltz kehrt in seiner Rolle als Superschurke Ernst Stavro Blofeld zurück - wohl aber in einer nur kleinen Rolle, wie der erste Trailer andeutete. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Ben Whishaw als Q, Léa Seydoux als "Bond-Girl" Dr. Madeleine Swann und Naomie Harris als Eve Moneypenny. Gedreht wurde "Keine Zeit zu sterben" unter anderem in Jamaika, in den Pinewood Studios bei London, in Norwegen sowie in Matera in Italien.